Trauerliteratur

hier finden Sie Informationen über gute Bücher zum Thema Trauer, Verlust und Schmerz

Es ist später, als du denkst

Es ist später, als du denkst

Ein Professor für Pädagogik, Rolf Arnold hat sich philosophisch mit dem Thema beschäftigt, wie wir angesichts der Endlichkeit unser Leben strukturieren sollen. Sein recht hart klingender Titel heißt:

Es ist später,  als du denkst

Die Lebensführung mit Achtsamkeit und Sorgfalt klug einzurichten ist nicht immer ganz einfach angesichts der tausendundrei Möglichkeiten in der Großstadt Hamburg fällt es schwer Prioritäten zu setzen. Der Philosoph bemüht sich Fragen zu beantworten, die Zeit-Investments bewerten angesichts der Kürze der Zeit, die uns auf dieser Erde verbleibt.  Da erinnere ich mich noch gerne an das Seminar bei Prof Recki an der Hamburger Uni über den Philosophe Seneca und seiner Schrift:

„Über die Kürze des Lebens“ -De brevitate vitae

Mit anderen Worten, auch schon vor 2000 Jahren war die Endlichkeit bei den denkenden Menschen des alten Roms ein Thema.

Hier der Link, um das Seneca Buch zu bestellen. Senecas Gedankenschrift kostet 7 €, während das erstgenannte Buch leider 23 € kostet für 123 Seiten. Bei Spektrum der Wissenschaft ist das Buch aber außerordentlich gut besprochen worden.

In der aktuellen ZEIT vom 06.04.2017 wird das gleiche Thema nur invers diskutiert:

Für immer Jung?

 

H. Wende, Trauerbegleiter Hamburg, Quo Vadis Hamburg Mitglied, 08.04.2017

Posted by Holger Wende in Trauerliteratur
Märchen als Trauerbegleiter

Märchen als Trauerbegleiter

Das Märchen nicht nur was für Kinder sind, hat sich unter Therapeuten schon lange herumgesprochen. Daher nimmt es auch kein Wunder, dass es ein Märchenbuch mit Übungen gibt, dass sich speziell dem Themenfeld Trauer widmet:

Und wenn sie nicht gestorben sind…#

Geschrieben worden ist das Buch von Jana Raile und Hannelore Sommer. Das Buch ist 2007 erschienen als Taschenbuch und bei AMAZON nur zu inakzeptablen Preisen zu erwerben.  Aber es gibt im Internet noch andere Antiquariatsseiten.#

Tatsächlich gibt es ein sehr ähnliches, neueres Buch von Raile, dass man bei Amazon auch noch kaufen kann für 18,20 €, hier klicken.

„Trauerbegleitung mit Märchen“

Posted by Holger Wende in Trauerliteratur
sprechen von der Wärme des Lebens

sprechen von der Wärme des Lebens

Ein sehr schönes Büchlein mit Gedanken-Gedichten an die Autorin Mechtild Voss-Eiser geschrieben. Es heißt:

„Noch einmal sprechen von der Wärme des Lebens“

Bei Amazon kann man das Buch gebraucht super günstig erstehen. Die Lebenswärme ist doch eine der schönsten Qualitäten, die unser Leben so lebenswert macht.

Zitat aus dem Buch: Dietrich Bonnhoefer:

Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann, und man soll das auch gar nicht versuchen;

man muß es einfach aushalten und durchhalten;

das klingt zunächst sehr hart, aber es ist doch zugleich ein großer Trost;

denn indem die Lücke wirklich unausgefüllt bleibt, bleibt man durch sie miteinandern verbunden.

Es ist verkehrt, wenn man sagt, Gott füllt die Lücke aus; er füllt sie gar nicht aus;

sondern er hält sie gerade unausgefüllt und hilft uns dadurch, unsere echte Gemeinschaft miteinander – wenn auch unter Schmerzen – zu bewahren.

Ferner: Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in

eine stille Freude.

Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

Man muß sich hüten, in den Erinnerungen zu wühlen, sich ihnen auszuliefern, wie man auch ein kostbares Geschenk nicht immerfort

betrachtet, sondern nur zu besonderen Stunden und es sonst nur wie einen verborgenen Schatz, dessen man sich gewiß ist, besitzt;

dann geht eine dauernde Freunde und Kraft von dem Vergangenen aus.

 

 

 

Posted by Holger Wende in Trauerliteratur
Ist der Tod weiblich?

Ist der Tod weiblich?

Welches Geschlecht hat der  Tod, oder ist er metaphysisch, geistig unfassbar?

In dem wirklich lesenswerten Buch von Nina Geroge „Das Traumbuch“ steht am Ende die Formulierung „Der Tod ist weiblich“. Das Buch von George ist lesenswert wegen der sprachlichen Kraft, der schönen Wortneuerfindungen und der schriftstellerischen Qualität. Das Buch handelt von dem „Leben“ oder dem Grenzbereich zwischen Leben und Tod auf einer Komastation in London und beschreibt phantatsiereich,  hochintensiv die Erlebnisperspektiven von zwei, mit einander verbundenen Komapatienten und die Erfahrungen, die die Besucher der Patienten, sein Sohn und seine Geliebte auf der Station machen. Ein Buch, dass man gelesen haben muss, wenn man sich für die Zwischenwelten Leben, Nicht-Leben, Sterben und Tod interessiert.

Welches Geschlecht haben Engel?

Mit einer Freundin streitet sich der Autor der hiesigen Zeilen schon seit 15 Jahren, ob Engel weiblich oder männlich sind.  Ein Ansatzpunkt das zu erforschen ist in die Kunstgeschichte zu schauen.  In Frankfurt, wo wir uns kennen lernten im Museum,  waren doch schon viele Engel weiblich gemalt und gezeichnet.

Nach einem Studium der „Summa theologica“ von Thomas von Aquin kommt man zu dem Zitat, dass „Engel rein geistige Wesen sind, transzendental“. Daraus ist dann wahrscheinlich die streng logische Ableitung gestattet, dass sie geschlechtslos sind.

Ist der Tod männlich, weiblich, oder geschlechtslos?

Wenn man mit der gleichen hermeneutischen Deduktion herangeht wie oben, könnte man zunächst eine Erhebung machen, wie die Künstler in der Kunstgeschichte den Tod dargestellt haben. Dazu haben wir noch keine wissenschaftliche Untersuchung gestartet. Wenn der Autor 20 Darstellungen vor sein geistiges Auge aufruft, kommt er zu dem Schluß, dass der Tod fernab der menschlichen Kategorien, zwar menschenähnlichen Formen hat, aber eine Kategorie eigener Art darstellt, sui generis.  Ofmals wird der Tod, auch Schnitter genannt, in männlicher Form dargestellt. Auch sprachlich ist von der männlichen Form die Rede DER TOD. Das mag damit einhergehen, dass der Tod kraftvoll, unbremsbar und brutal ist und diese Eigenschaften männlichen Wesenszügen zugeschrieben werden.

Rein philosophisch würde ich dem Tod die gleiche Qualität zuerkennen, wie Engeln. Vielleicht ist es auch völlig falsch, wenn man einem Tod ein Personensein zuerkennt, oder gar vermenschlicht. Wenn der Tod keiner Kategorie von Mensch oder Tier entspricht, dann kann er selbstverständlich auch neutral, transzendental, geschleschtlechtslos sein.

Posted by Holger Wende in Trauerliteratur
der Tod aus philosophischer Sicht

der Tod aus philosophischer Sicht

Wie haben sich die Philosophen durch die Jahrhunderte mit dem Tod beschäftigt?

Wir zitieren sinngemäß aus der Philosophischen Euzyllopädie H. Sandkühler, Hamburg 2010 Band 3, Seiten 2147 ff

Der Begriff Tod kann unterschiedliche Bedeutungsperspektiven haben. Oftmals wird der Tod auch in der Nähe des Sterbens gesehen, oder der Agonie. Der römische Philosoph Seneca schreibt: „Jeden Tag stirbt er ein Stücken“ .  Ein anderer Denker, Simmel, schreibt 1984

“ Das Leben steht in einem Gesamtzusammenhang, der auf den Tod angelegt ist.“

„Zuletzt liegt der Tod der menschlichen Person in dieser Welt vor, wenn die Fähigkeit des menschlichen Organismus, als ein Ganzes zu funktionieren, nicht mehr gegeben ist, nicht aber wenn einzelne Teile des Organismus zerstört sind… Der Tod nimmt dem Menschen-Organismus das Vermögen seine Einheit zu bewahren und seine konstitutiven Bestandteile zusammenzuhalten, die ihn zu einem personalen, menschlichen Organismus machen.  Der Tod tötet das innere Universersum der menschlichen Person und übergibt die Bestandteile der physikalischen Welt. Hört der Organismus endgültig auf als Einheit zu funktionieren, verschwindet die Person aus dieser Welt.

(Keine Aussage wird mit dem Satz allerdings über die Seele getroffen, die nach vielen Glaubensrichtungen unsterblich ist und unabhängig von dem Körper existieren kann)

Was die Menschen schon immer bewegt hat ist die Frage nach dem Tod und der Zeit danach, ob eine Unsterblichkeit erreicht werden kann.

Nach Platon ist die Seele mit dem Körper in einem Dualismus verknüpft. Sandkühler schreibt, die Seele sei zwangsweise mit dem Körper zu einer Einheit verbunden. „die Seele ist im Körper eingesperrt und wartet auf ihre Befreiung“ Nach Platon wird die Seele nicht vom Tod berührt. Planton hat weit vor der Entstehung der Relgionsgemeinschaft der Christen im antiken Griechenland gelebt und gelehrt.

Albert Magnus schreibt: Wenn man die Seele gemäß ihrer selbst betrachtet, werden wir Platon zustimmen, wenn man sie jedoch gemäß ihrer Form der Beseelung betrachtet, die sie dem Körper verleiht, werden wir Aristoteles zustimmen.“

Seite 2748 Sandkühler Band 3:

Der berühmte Philosoph und Religionslehrer Thomas von Aquin muss sich als tiefschürfender Denker auch mit dem Thema Tod beschäftigen. Er hat die „summa theologica“ verfasst, in der fast die gesamte Welt und alle Welt-Phänomene erklärt werden.  Thomas von Aquin führt den Begriff der „substituierenden Form“ ein, der Existenz nicht auf dem Stofflichen beruht, die aber“ wie alles Seiende eine Komposition aus Existenz und Essenz ist, wobei die eine die andere nicht unbedingt impliziert. Nur die substantielle Form, die wir Gott nennen, ist die Essens mit der Existenz identisch. Diese metaphysische Öffnung ermöglicht es Thomas von Aquin zu seiner Vorstellung von einer an sich fortbestehenden menschlichen Seele zu gelangen, die unabhängig vom Leib existiert, aber keine vollständige Substanz im eigentlichen Sinne darstellt. Um allerdings zu zeigen, dass dieser Gedankengang auf einer gesicherten Grundlage beruht, zeigt er, dass das intellektuelle Prinzip immateriell ist, mit anderen Worten, dass es eine eigenständige, von der Marterie, d.h. vom Leib unabhängige Aktivität gibt.

wird fortgesetzt…Hamburg, den 22.3.2017

Bildrechte pixabay CC geralt

Posted by Holger Wende in Trauerliteratur

Sartre Tod

Was schreibt der französische Philosoph Jean Paul Sartre im 20 Jahrhundert über den Tod?

Was man zuallererst festhalten muss, ist der absurde Charakter des Todes… So ist der Tod nie das, was dem Leben seinen Sinn gibt: er ist im Gegenteil das, was ihm grundsätzlich jede Bedeutung nimmt. Wenn wir sterben müssen, hat unser Leben keinen Sinn, weil seine Probleme ungelöst bleiben..

Wir können also den Tod weder denken noch erwarten, noch uns gegen ihn wappnen…

Weil Sartre als moderner Philosoph den Glauben in seine Überlegungen nicht mehr einspannt, nennt man diese philosophische Strömung auch Existentialisten.  Das Zitat stammt aus dem Buch von Satre „Das Sein und das Nichts“

Posted by Holger Wende in Trauerliteratur
Epikur Tod

Epikur Tod

was denkt Epikur über den Tod?  Das konnte man schon bei Prof Recki lernen:

“ Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht (mehr)…

Die Menge freilich flieht bald den Tod als der Ärgste der Übel, bald sucht sie ihn als Erholung vor dem Übel im Leben. Der Weise dagegen lehnt weder das Leben ab noch fürchtet er das Nichtleben.

Epikur in Brief an Monoikeus

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Leider greift der Gedanken recht eigenzentriert auf das Sein eines Lebens und beschäftigt sich überhaupt nicht mit dem sozialen Umfeld der Menschen, die um den Sterbenden, Toten trauern. Gerade dadurch wird der Tod in seiner ganzen Wirkkraft deutlich – er entreißt Menschen aus einem meistens gut austarierten Sozialgefüge und hinterlässt grauenhafte Leerstellen, die meistens nicht mehr gefüllt werden können.

Für andere Menschen ist die Einsicht in die eigene Endlichkeit ein großer Stachel im Bann des Lebens. Diese sollte aber schnell begreifen, dass ein Leben nur in seiner Überschaubarkeit und Endlichkeit die Würze und Prägnanz enthält, die wir ihm zuschreiben können. Wenn das Leben unendlich wäre und alles wiederholbar wäre, so Prof Birgit Recki in einer Vorlesung an der Uni Hamburg 2015, so wäre die Schönheit und die Einzigkeit des Jetzt-Augenblicks völlig aufgehoben.  Abgesehen davon, dass die Endlichkeit nicht verhandelbar ist, sondern als gegebene Tatsache von allen Lebenszusammenhängen zu akzeptieren ist.

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Bildrechte Wikipedia: Von Sting, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=296065

 

Posted by Holger Wende in Gedanken der Stille, Trauerliteratur
Montaigne Gedanken zum Tod

Montaigne Gedanken zum Tod

Der französische Moralphilosoph Michel de Montaigne, hat im 16. Jahrhundert in Frankreich folgenden Gedanken zum Tod uns hinterlassen:

Wenn (der Tod) erschreckt, wie könnten wir da einen Schritt ohne Schauern gehen? Was tut der gemeine Mann dagegen? Er denkt nicht daran.. aber dann, wenn der Tod kommt….da kümmern sie sich und schreien vor Wut, weil die Verzweiflung sie packt. (Wir) müssen gerade den umgekehrten Weg einschlagen… wir müssen versuchen.. uns an (den Tod) zu gewöhnen, ihn uns in unserer Fantasie immer wieder in den verschiedenen Erscheinungsformen auszumalen.

Auch unsere Wahrnehmung im Verein Quo Vadis ist, dass die Ausgrenzung des Todes nicht nur ein Phänomen ist, dass durch die Jahrhunderte lang wahrnehmbar ist, sondern insbesondere in der heutigen hipp- und fun-Gesellschaft der Tod noch weniger Platz hat und keinerlei Gedanken an den Tod zulässig scheinen. Dabei ist es doch hochsinnvoll sich schon vorher mit dem Tod auseinanderzusetzen, vielleicht über eine Patientenverfügung nachzusinnen, ein Testament aufzusetzen und sogar über eine Bestattungsvorsorge nachzudenken. Wie Montaigne schon sagt: wir sollten uns an den Gedanken des Todes gewöhnen, nicht jeden Tag, aber von Zeit zu Zeit. Wenn alles geregelt ist, sind die finanziellen und formalen Erfordernisse einer Bestattung festgeschrieben.

Nutze den Tag im Angesicht der Endlichkeit des Seins

Die weitere Lebensaufgabe besteht darin, sein Leben so zu Leben, dass man es intensiv genießt, denn wir wissen nicht, wann der Tod in unser Leben, unangekündigt, einfallen kann.  Wir sollten unsere Lebensführung nicht so aufbauen, dass wir damit rechnen 80 oder 90 Jahre alt zu werden, denn rein statistische Zahlen geben uns keinesfalls ein Garantieversprechen, dass auch für uns selbst und unsere Nächsten ein solch biblisches Alter erreicht werden kann. Der Wahlspruch der Mönche, nicht nur in französischen Klöstern, war schon viele Jahrhunderte CARPE DIEM – Nutze den Tag. Insofern sind wir aufgerufen, die Klaviatur des Lebens intensiv zu spielen, denn irgendwann gibt es keinen Klavierhocker mehr, und das Spielen der Welt wird immer schwieriger und irgendwann sind auch die Tasten nicht mehr für uns ergreifbar und die Lebensmelodie kann nicht mehr zum Erklingen gebracht werden.

Bidlrechte: Quo Vadis eV, Hamburg – Verein für die Bestattungskultur

 

Posted by Holger Wende in Trauerliteratur
Heidegger Gedanken zum Tod

Heidegger Gedanken zum Tod

Der berühmte Philosoph des 20. Jahrhunderts, Martin Heidegger hat über den Tod wie folgt geschrieben, aus seinem Hauptwerk „Sein und Zeit“, S 523, 1986

Das verdeckende Ausweichen vor dem Tode beherrscht die Alltäglichkeit so hartnäckig, dass im Miteinandersein die „Nächsten“ gerade dem Sterbenden noch einreden, er werde dem Tod entgehen und demnächst wieder in die beruhigte Alltäglichkeit seiner besorgten Welt zurückkehren….

Das Man besorgt dergestalt eine ständige Beruhigung über den Tod. Sie gilt aber im Grunde nicht nur dem Sterbenden, sondern ebenso den Tröstenden“

Bildrechte http://einaltertraum.blogspot.de/2013/04/ich-wunsche-dir-zeit.html

Posted by Holger Wende in Trauerliteratur
Bestattungskultur historisch

Bestattungskultur historisch

Jeanne E Rehning hat ein spannendes Buch verfasst über die Bestattungskultur der letzten Jahrhunderte

Das Buch trägt den Titel:

Todesmutig – Das siebente Werk der Barmherzigkeit

Nach traditioneller, christlicher Auffassung ist die Bestattung, rsp. Beerdigung eine christliche Ehrenpflicht, das siebente Werk der Barmherzigkeit.  Wenn man sich vor Augen führt, dass es zur Zeit der Bibel noch keine Bestatter gab, so wissen wir, dass die Bestattung die Aufgabe der Dorfgemeinschaft war. Daher ist es auch völlig systemimmanent und systemstablisierend, wenn man die Bestattung als eine der wichtigen Christenpflichten definiert.

Heraushebenswert an dem Buch sind die zahlreichen und hochwertigen Abbildungen von Bestattungen und Bestattungsritualen.

Das Buch ist nicht mehr im Buchhandel zu beziehen, da es schon 2006 publiziert wurde. Sicherlich kann man es in gut sortierten Büchereien ausleihen, oder beim GBI in Hamburg. Bei Amazon gab es ein Kaufangebot für über 100 € für ein gebrauchtes Exemplar.

Posted by Holger Wende in Trauerliteratur