So sterben wir

Der Autor Roland Schulz hat im Herbst 2018 ein Buch vorgelegt, dass sich mit der Sterbekultur in Europa und Deutschland beschäftigt.  Es gibt drei große Gliederungspunkte:

  1. Sterben -> 58 Seiten
  2. Tod -> 90 Seiten
  3. Trauer -> 41 Seiten

Ganz schön ungewöhnlich solche ungegliederten Besinnungsaufsätze, aber der Autor ist kein Wissenschaftler sondern Journalist. Im ersten Teil wird ausführlich geschildert, wie es um die Auseinandersetzung des Menschen mit seinem Tod bestellt ist. Viele trauen sich an das Thema nicht ran.  Zur guten Auswahl eines Bestatters schreibt der Autor Schulz auf Seite 27: „  Es ist wie immer im Leben, wenn es wichtig wird. Du suchst dir jemanden, dem du in die Augen blicken kannst und umgekehrt. Du suchst dir jemanden, der sein Geschäft versteht, aber nicht nur das Geschäft allein“.

Über eine Bestattungsvorsorge wirkt dein Wille über den eigenen Tod hinaus. Aber man sollte auch nicht zu viel regeln, bzw. auch noch Entscheidungsspielräume für die Trauernden bieten, weil die Trauerfeier wird nicht für den Verstorbenen primär gemacht, sondern für die Trauernden. (Seite 28).

Sterben entblößt sich, bis auf den Kern, bis allein bleibt, wie du wahrhaftig bist, abseits aller Rollen, ohne jede Maske.  Einige erschreckt das zutiefst. Andere fragen sich, warum ihnen das erst jetzt glückt“(Seite 33)

Wir werden über weitere Details aus dem Buch berichten, wenn eine komplette Zusammenfassung unseres Vereinsmitgliedes vorliegt.

Das Buch ist gebunden und kosten 20 Euro, inklusive eines echten Lesebändchens.

Der Journalist Roland Schulz gehört zu den Edelfedern in Deutschland und schreibt für die ZEIT und für die Süddeutsche Zeitung.

Posted by Holger Wende