Satzung Quo Vadis e.V.

Satzung des Vereins Quo Vadis e.V. mit der eingetragenen Bezeichnung „Quo Vadis Verein für Grabmahl -und  Trauerkultur e.V.“
(in der Fassung vom 1.2.2016)

§ 1 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins „Quo vadis e.V.“ ist die Förderung der Bestattungs-, Friedhofs- und Grabmalkultur, insbesondere in Form von Gemeinschaftsgrabanlagen für Gewerkschaftsmitglieder und ihnen nahestehenden Personen.

Diese Zwecke verfolgt der Verein auf ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Weise im Sinne des 3. Abschnitts der Abgabenordnung („Steuerbegünstigte Zwecke“, §§ 51 ff. AO).

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 2 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

(1) Der Verein führt den Namen „Quo vadis“, nach erfolgter Eintragung im Ver- einsregister, die alsbald erwirkt werden soll, mit dem Zusatz „eingetragener
Verein (e.V.)“.

(2) Sitz des Vereins ist 22337 Hamburg, Fuhlsbüttler Str. 735. Geschäftsjahr ist
das Kalenderjahr. In der Zeit von der Gründung bis zum 31.12. des Jahres
der Gründung wird ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet.

§ 3 Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann jeder an der Verwirklichung der Vereinsziele Interessierte
werden. Voraussetzung ist jedoch, daß das Mitglied zur aktiven Hilfe in
Form von zu übernehmenden Tätigkeiten in dem Verein bereit ist. Voraus-
gesetzt ist weiter lediglich eine an den Vereinsvorstand gerichtete Anmel-
dung zur Aufnahme, in der sich der Anmeldende zur Einhaltung der
Satzungsbestimmungen verpflichtet. Über die Aufnahme entscheidet der
Vorstand.

Der Verein kann auch Fördermitglieder aufnehmen. Fördermitglieder un-
terstützen den Verein durch die Bereitstellung von finanziellen oder sonsti-
gen Mitteln (Sachmittel); mangels aktiver Mithilfe sind Fördermitglieder
Spendern gleichgestellt. Ihre Beiträge sind freiwillig und ohne Gegenlei-
stung. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht, jedoch das Recht, jederzeit
an ordentlichen Mitgliederversammlungen teilzunehmen.
(2) Die Mitgliedschaft/Fördermitgliedschaft wird beendet
a) durch Tod,

b) durch Austritt, der nur schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum
Quartalsende gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann,

c) durch förmliche Ausschließung, die nur durch Beschluß der Mitglieder-
versammlung erfolgen kann,

d) durch Ausschließung mangels Interesses, die durch Beschluß des Vor-
standes ausgesprochen werden kann, oder wenn ohne Grund für minde-
stens 1 Jahr die Beiträge nicht entrichtet worden sind.

(3) Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat ein Mitglied/Fördermitglied
keinen Anspruch bezüglich des Vereinsvermögens.

(4) Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können
auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmit-
gliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

§ 4 Überschüsse und sonstige Vereinsmittel

(1) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet
werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Ver-
eins.

1. (2) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd
sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

1. Die Mitgliederversammlung;

2. der Vorstand, bestehend aus dem 1. und dem 2. Vorstand. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung Dauer von vier Jahren gewählt. Wie …derwahl ist zulässig.“

§ 6 Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist alljährlich möglichst im ersten
Kalenderquartal abzuhalten. Sie beschließt insbesondere über:

1. die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern,
2. die Höhe der Mitgliedsbeiträge/Fördermitgliedsbeiträge,
3. die Ausschließung eines Mitgliedes/Fördermitgliedes,
4. die Auflösung des Vereins und die Verwendung seines Vermögens.

(2) Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung durch besondere schrift-
liche Einladung der Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung ein. Die
Einladung ergeht jeweils an die letzte dem Vorstand bekannte Anschrift
des Mitgliedes und muß mindestens drei Wochen vor der Versammlung
zur Post gegeben werden. Der Vorstand bestimmt die Tagesordnung. Jedes
Mitglied kann ihre Ergänzung bis spätestens eine Woche vor der Versamm-
lung beantragen.

(3) In der Mitgliederversammlung ist Vertretung auch bei der Ausübung des
Stimmrechts zulässig. Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit
der erschienenen Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vor-
sitzenden. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Über die Art
der Abstimmung entscheidet der Vorstand; Wahlen erfolgen jedoch, wenn
nicht einstimmig durch Zuruf, schriftlich durch Stimmzettel. Beschlüsse,
durch die die Satzung oder der Vereinszweck geändert wird, und Beschlüsse
über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln
der erschienenen Mitglieder.

(4) Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins
sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, die die in
§ 1 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung
des zuständigen Finanzamtes.

(5) Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift
zu fertigen, die vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Diese Nieder-
schrift muß den Mitgliedern innerhalb von sechs Monaten zugänglich sein.
Einwendungen können nur innerhalb eines Monats, nachdem die Nieder-
schrift zugänglich gemacht worden ist, erhoben werden.

(6) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das
Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn mindesten 50% der Mitglie-
der dies schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangen. Kommt der Vorstand
einem solchen Verlangen nicht nach, können diese Mitglieder die Mitglieder
versammlung selbst einberufen.

(7) Fördermitglieder sind über den Termin der Mitgliederversammlung zu infor-
mieren und berechtigt, der Mitgliederversammlung beizuwohnen. Sie haben
kein Stimmrecht.

§ 7 Vorstand des Vereins

(1) Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins bestellt werden.
Die Wahl erfolgt einzeln. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmit-
gliedes kann für seine restliche Amtszeit vom Vorstand ein Nachfolger be-
stellt werden.

(2) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Den Vorstand im Sinne des
§ 26 Abs. 2 BGB bilden der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende. Sie sind
einzeln zur Vertretung des Vereins befugt.

(3) Der Vorstand entscheidet durch Beschluß in Vorstandssitzungen, zu denen er
mindestens einmal jährlich zusammentritt und über die eine Niederschrift zu
fertigen ist. Die Einladung ergeht mit einer Frist von einer Woche durch den
1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden.

§ 8 Auflösung und Zweckänderung

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur die Mitgliederversammlung mit einer
Mehrheit von drei Vierteln der Mitglieder beschließen (siehe auch § 6 Abs.4
der Satzung).
Die Auseinandersetzung erfolgt nach den Vorschriften des Bürgerlichen Ge-
setzbuches.

(2) Bei Auflösung des Vereins oder einem Wegfall der steuerbegünstigten
Zwecke ist das Vereinsvermögen an den Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof
e.V., Fuhlsbüttler Str. 756, 22337 Hamburg, oder eine andere gemeinnützi-
ge Körperschaft zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke weiterzuleiten.
Näheres beschließt die Mitgliederversammlung, deren Beschlüsse in dem
Fall, daß Begünstigter nicht der Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. sein
sollte, allerdings erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden
dürfen.

Stand der Satzung, inklusive der Änderungen Februar 2016