Sargbeigaben

Sargbeigaben/ Grabbeigaben sind ein wichtiges Abschiedsritual

Bei guten Bestattungshäusern in Hamburg, die Wert auf Qualität legen, können Sie Gegenstände in den Sarg dem Verstorbenen mit auf die letzte Reise geben. Dabei spielt es keine Rolle,ob es sich um eine Erdbestattung handelt, oder um eine Feuerbestattung.

Warum sind Grabbeigaben wichtig?

Es gibt zwei Dimensionen die bei Grabbeigaben betrachtet werden können:

1. Der Verstorbene hat sein Leben umgeben mit Dingen, die ihm lieb waren, die ihn ständig umgeben haben, die vielleicht sogar einen Teil seiner Identität ausgemacht haben. So ist es doch nur nachvollziehbar, dass man auch auf dem letzten Weg ihm einen solchen Gegenstand mitgibt ins Grab. Man sollte sich keine Grenzen im Kopf aufbauen und sich nicht langatmig und bedenkentragend fragen, was sich gehört, oder gehören könnte. Frei nach dem Motto” : ” Erlaubt ist was gefällt” kann es auch schlichtweg der (teure) Italienische Rotwein sein oder das Smartphone, der Teddy, oder die Lieblingsdecke. Es geht um die Geste und nicht um Sinnhaftigkeit. Einzige Grenze ist die Größe des Gegenstandes. Beispielsweise passt ein Motorradhelm nicht in den Sarg. Das heißt es sollten eher schon kleinere Gegenstände sein.

2. Auch für die Angehörigen ist es schön, beispielsweise Abschiedsbriefe zu schreiben, die in den Sarg, bzw.  das Grab getan werden. Auch sehr beliebt sind Eheringe. Wichtig ist das Abschiedsritual, genauer das selbst gestaltete Abschiedsritual, denn durch diesen dialogischen Charakter wird ein innerer Bezug zum Gehen aufgebaut und vielleicht auch eine Akzeptanz des Unabänderlichen.

Was kann man dem Verstorbenen mitgeben?

Ob es Abschiedsbriefe sind, oder der Lieblingsteddy. Grabbeigaben uns Sargbeigaben sind nur bei guten Bestattungshäusern möglich, die Wert auf Pietät und sorgsame Abschiedskultur legen. Bei nicht allen Bestattungshäusern in Hamburg gibt es überhaupt eine Dienstleistung für die Verstorbenen, wie das Anlegen der gewünschten Kleidung, das Waschen, Kämmen und das gute Kümmern um den Verstorbenen in einer angemessenen Art.

Einige Qualitäts-Bestattungs-Häuser in Hamburg sind:

Otto Musfeldt Bestattungen, link,  in Eidelstedt oder  das GBI Großhamburger Bestattungsinstitut, link. Das GBI hat in Hamburg 14 Filialen und kommt auch kostenfrei zum Hausbesuch.

Grabbeigaben gibt es schon seit Jahrtausenden. Selbst in Steinzeit-Gräbern hat man Grabbeigaben gefunden, die sich je nach Stand unterschieden haben.

Wir zitieren aus Wikipedia

Zu unterscheiden ist zwischen echten und unechten Grabbeigaben. Unechte Grabbeigaben sind Kleidungsbestandteile, Schmuck, Waffen oder Gebrauchsgegenstände des Verstorbenen, die er zu seinen Lebzeiten benutzte. Dagegen sind echte Grabbeigaben speziell für die Bestattung gefertigte oder benutzte Gegenstände wie Totenschmuck oder spezielle Grabkeramik. Manchmal wurden Tote nicht nur mit ihrem persönlichen Hab und Gut, sondern auch mit solchen Beigaben bestattet, die als notwendig für die Reise ins Jenseits galten. Darunter waren ab dem 4. Jahrhundert n. Chr. auch echte bemalte oder künstliche Eier als Grabbeigabe. Kulturgeschichtlich von Beigaben zu unterscheiden sind z. B. Reste von Opfern, die anlässlich der Bestattung vollzogen wurden und ins Grab gerieten oder spezielle Bräuche wie z. B. die Totenfolge, bei der Angehörige oder Gefolgsleute mit bestattet werden. Auch zufällig in die Grabverfüllung geratene Gegenstände sind keine intentionellen Beigaben. Heute liefern Grabbeigaben wertvolle Hinweise für die zeitliche und kulturelle Zuordnung von Funden und geben einen Einblick in einen Ausschnitt der damaligen Sachkultur.”

Bildrechte: Catwoman/H. Wende

Posted by Holger Wende