Phantasie-Särge aus Ghana

In Afrika, genauer in Ghana werden sehr phantasiereiche Särge hergestellt.

In Hamburg hat kein einziges Bestattungshaus solche Särge auf Lager und es bedürfte eines gesonderten Genehmigungsverfahrens auf den Hamburger Friedhöfen, damit solche Särge in Deutschland überhaupt zugelassen werden. Dabei ist das Hindernis nicht die Größe des Sarges – die Gruft doppelt so groß auszuheben ist gar kein Problem – sondern die nachgewiesene Naturverträglichkeit der eingesetzten Materialien, insbesondere der Farben und Lacke. Man muss ein Prüfzertifikat vorweisen, damit eine Beisetzung zugelassen wird. Das ist bei den Materialien aus Afrika selbstredent nicht einfach, mit anderen Worten fast unmöglich. Immerhin zeigen diese Sargformen, dass ein Sarg nicht zwangsläufig immer eine große rechteckige Holzkiste sein muss.

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Posted by Holger Wende