Helenenstift Vorträge

Das Helenenstift, auch “Hamburger Hospiz”genannt, hat sich über Jahre hinweg durch fachlich herausragende Vorträge einen guten Ruf erarbeitet. Ebenso wie bei der Arbeit in der Sterbebegleitung im Hospiz selbst.

Hier kommen Sie zu den Vorträgen, die im Seminarraum des Hamburger Hospizes stattfinden.

Alle Vorträge sind zwingend mit einer Ameldepflicht versehen, da die Nachfrage immer sehr groß ist.

Die Adresse des Hamburger Hospizes lautet:

Hamburger Hospiz e.V.
Helenenstraße 12, 22765 Hamburg
Telefon 040 / 38 90 75 0, Fax 040 / 390 91 91
E-mail: info@hamburger-hospiz.de

 

Traum und Tod

Ein Vortrag
Der enge Zusammenhang zwischen dem Traumgeschehen und Sterben und Tod ist bereits im Wissen vieler alter Kulturen verankert. Auch die moderne (Tiefen-)Psychologie weiß um diese Verbindung und nutzt sie z.B. in der Arbeit mit Trauernden und Sterbenden.
Ausgehend von mythologischen Bezügen soll der Vortrag, Traum und Tod miteinander in Beziehung setzen. Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel, Autor, Psychotherapeut und Supervisor gibt eine Einführung in eine moderne ‘Traumarbeit’ und beantwortet die Fragen der Zuhörer.Termin: Freitag 17.02.2017 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Eintritt frei, Spende erbeten
 
Moderierte Trauerselbsthilfegruppe

Informationsabend
Trauernde unterstützen einander in einfühlsamer Solidarität und geben sich Halt und Orientierung. Neue Freundschaften lindern Einsamkeit und bereichern das Leben. Die Gruppe wird von Wiebke Joschko, Trauerbegleiterin und Gesprächstherapeutin, moderiert. Die Treffen finden wöchentlich 06.03. bis 29.05.2017; 18:00 – 20:00 Uhr statt.Termin: Montag 20.02.2017 von 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Eintritt frei, Spende erbeten
 
Schmerzhafte Erinnerungen am Lebensende – Sterben mit Flucht- und Kriegserlebnissen

Vortrag
Menschen mit Kriegs- und Fluchterlebnissen erleben vielfach Vertreibung, sexuelle Gewalt, Hungersnot sowie den Tod geliebter Menschen. Können solche Erfahrungen nicht verarbeitet werden, so zeigt sich dies oft in – zunächst – unerklärlichen Symptomen oder Verhaltensweisen, die im Alter und am Lebensende besonders zum Tragen kommen.
Welche Verhaltensweisen können das sein und wofür stehen sie? Was ist in der Begleitung Betroffener hilfreich und was sollte eher vermieden werden?
An diesem Abend zeigt Monika Richter, freiberufliche Referentin, Zusammenhänge am Beispiel „Zweiter Weltkrieg und Nachkriegsjahre“ auf. Auch lädt sie zum Erfahrungsaustausch ein. Eine Literaturliste rundet den Abend ab.Termin: Mittwoch, 15.03.2017 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Eintritt frei, Spende erbeten
 
 

 
Rein ins Leben!

Vernissage
Regina Claassen, Jg. 1963, ist seit 2002 künstlerisch tätig. In ihrer Kunst befreit sie mutig Abschieds- und Trauererfahrungen, enttäuschtes Wollen, frustrierte Ideen und irrige Vorstellungen. Aus dem Schatten des Lebens treten dabei Farben und Formen hervor und gebären Neues, Tiefgründiges und Schönes. Claassens Kunst erstaunt. In vielfältigen Collagen und Gemälden zeigt sie mit unbestechlicher Lebensbejahung „behindertes“, geglücktes und erfülltes Leben.
Claassen engagiert sich seit 2011 ehrenamtlich in der Hospizarbeit. Hier wie auch in der Kunst wird sie von ihrem behinderten Sohn Leo inspiriert und unterstützt. Seine Behinderung verschloss ihr viele Türen und öffnete eine, durch die sie eigentlich nie gehen wollte. Rein ins Leben!Termin: Freitag 24.03.2017 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Eintritt frei, Spende erbeten
 
Frühlingsempfang

Fest
Wir begrüßen den Frühling und öffnen unser Haus für Freunde, Unterstützer, Kooperationspartner und das interessierte Fachpublikum. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt. Wir berichten von unserer Arbeit und freuen uns auf anregende Gespräche.Termin: Montag 03.04.2017 ab 18:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
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Lebenslustig und Todernst

Dem Sterben mit Humor begegnen?
Humor ist, wenn man trotzdem lacht, lautet eine alte Volksweisheit.
Angesichts äußerst leidvoller Erfahrungen bemerkte der Filmregisseur Billy Wilder: „Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.“ Und je mehr ihn der Tod bedrohte, desto stärker rettete sich Sigmund Freud in einen lebenslustigen Humor und lachte über die Äußerung des zum Tode Verurteilten, der am Montag zu Galgen geführt wird: „Na, die Woche fängt ja gut an.“ – Sind das zynische Feststellungen, die durch Abwehr und Verdrängung motiviert sind? Oder handelt es sich um eine humoristische Einstellung, die Freud für eine köstliche Begabung hielt, durch die der Mensch trotz aller Leiden das „Lustprinzip“ und sein Ich siegreich zu behaupten weiß?Dr. Manfred Geier war bis 1998 Professor für Germanistik an der Universität Hannover. Seitdem arbeitet er als wissenschaftlicher Autor, mit den Schwerpunkten Kulturwissenschaft und Philosophie. Zu seinen zahlreichen Büchern gehört auch eine „Kleine Philosophie des Humors“, die 2006 im Rowohlt Verlag erschienen ist: „Worüber kluge Menschen lachen.“Termin: 19.04.2017 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
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Wenn Männer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer begegnen …

Männergruppe
Wenn Männer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer begegnen, sind sie oft stiller und weicher, ziehen sich zurück und machen vieles mit sich alleine aus. Das darf so sein. Und doch tut der Kontakt mit gleichfalls Betroffenen gut. Denn sie verstehen auch ohne viele Worte, worum es geht.
In Kooperation mit dem Altonaer Spar- und Bauverein (altoba) eröffnen wir daher eine generationsübergreifende Männergruppe. Eingeladen sind Angehörige von Schwersterkrankten oder Hochbetagten, Hinterbliebene sowie lebensbegrenzt erkrankte Männer im Alter von 18-99 Jahren. In kleiner Runde begegnen wir uns mal ernst, mal humorvoll. Mit von der Partie sind Grillwürstchen, Bier und Selters. Zwei erfahrene Hospizler begleiten sechs 14-tägige Treffen vom 9. Mai bis zum 25. Juli 2017 von 18:30-20:30 Uhr im Nachbarschaftstreff Stresemannstraße 307. Danach kann die Gruppe selbstorganisiert fortbestehen. Grillumlage nach pers. Möglichkeiten (2-6 EUR).Termin: Dienstag 09.05.2017 von 18:30 bis 20:30 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Eintritt frei, Spende erbeten
 
 

 
Eine Kiste für Opa

Abschied nehmen, Sterben, Tod und Trauer im Kinder- und Jugendbuch
Sterben, Tod und Trauer machen vor keinem Alter Halt.  Doch sollen Kinder und Jugendliche aus erzählenden Büchern darüber erfahren? Überfordern wir unseren Nachwuchs damit nicht? Sind Bücher überhaupt geeignet,  Kindern und Jugendlichen die persönliche Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens zu ermöglichen?Marie-Thérèse Schins, Kinderbuchautorin mit Weiterbildung in Poesie- und Schreibtherapie, hat sich literarisch mit der Lebenswirklichkeit von trauernden und tödlich erkrankten Kindern auseinander gesetzt. Sie liest aus ihren Büchern und berichtet, welche Texte, Bilder und Archetypen die Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Tod anbietet und wie diese Geschichten aufgenommen und verstanden werden. Dabei beleuchtet sie auch die Frage, ob Kinderbücher Brücken zwischen den Generationen sein können und wann sie helfen Sprachlosigkeit zu überwinden.Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit handsignierte Bücher zu erwerben.Termin: 21.06.2017 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
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Posted by Holger Wende