Geschichte Quo Vadis

2002 wurde der gemeinnützige Verein Quo Vadis gegründet. Die Gründungsmitglieder wollten für die Bestattungskultur Zeichen setzen. Der Verein unternimmt Aktivitäten, um anzukämpfen gegen den Verfall der Bestattungskultur. Die Bestattungskultur in Hamburg ist seit den 70er Jahren gekennzeichnet durch einen Trend der Anonymisierung.

Heute, in 2016, sind auf einem konstant gleich hohen Level, ein Drittel aller Bestattungen in Hamburg anonym.  Anonyme Bestattungen sind werder gut für die Trauerkultur, noch für den Umgang mit dem Tod für die nächsten und ferner stehenden Angehörigen.

Wir wissen von vielen Trauerbegleitern, dass die Witwen und Witwer und allen anderen Hinterbliebenen sehr schlecht mit einer anonymen Grabstätte auskommen. Es fehlt schlichtweg an der Konkretion des Trauerortes.

Es gibt sogar verbürgte Fälle, bei denen die Hinterbliebenen für sehr viel Geld eine Umbettung beim Friedhof beantragt und veranlasst haben.

„Ein konkreter Trauerort ist bewiesener Maßen wichtig“ weiß der Trauerbegleiter H. Wende. Er führt weiter aus: “Wir wissen aus unseren Trauergruppen, dass eine anonyme Beisetzung zu großen inneren Verwerfungen führen kann und zu einer Blockade des Trauerprozesses. Das geht bis hin zu dem Wunsch, dass eine kostenintensive Umbettung beantragt werden muss”

Posted by Barbara Litzenroth

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