Death Cafe in Ottensen

In Hamburg Ottensen wird es am 16.03.2017 ein neues “Death Cafe” veranstaltet.

Die Erfindung des Gesprächskreises über den Tod, ohne konkreten Anlass, also apriori,  kommt eigentlich aus London. Dort gibt es das Format schon eine ganze Weile, genauer seit 2010. Hier kommt ihr zur Website des Death Cafes worldwide, in London beginnend, link.

“Since our first Death Cafe – 5 years, 5 months ago – thousands of people have come together to discuss death over tea and cake at 4211 Death Cafes across 44 countries.

We’re proud of what we’ve achieved so far, but the work involved is growing with the organization. If you value what Death Cafe is doing please consider donating towards our costs. Any donations go towards supporting Jon Underwood to continue to provide this project. – ”

Nun versuchen verschiedene Projekte auch in Hamburg das “Death Cafe” zu etablieren.

Angefangen hat die “Modern life school”, wie man in der Welt am Sonntag vom 5.3.2017 entnehmen konnte. Hier der Verweislink zur “Modern life school” Hamburg. Hier der link zum Death Cafe von Luise Brown innerhalb dieser Philosophie-Schule. Leider ist noch kein Nachfolgetermin annonciert.


Hier die Einladung des “Netzwerks Trauerkultur”

Streuselkuchen und andere Tröster – Wie geht es uns mit Ritualen bei Sterben, Tod und Trauer?

Den Sterbenden segnen, den Verstorbenen aufbahren und ihm die Totenwache halten, zum Leichenschmaus bitten (der in einigen Regionen Deutschlands „Tröster“ heißt), ein Trauerjahr einhalten, Schwarz tragen – für den Abschied und die Zeit danach gibt es viele Rituale. Manche von ihnen kennen wir heute gar nicht mehr, einige erleben wir vielleicht als unpassend, fremd, nicht mehr zeitgemäß, andere als tröstlich, stärkend und stimmig. Oder wir entwickeln ganz eigene Rituale.

Mit dem zweiten Death Café des Netzwerks Trauerkultur (in Gründung) am Donnerstag, den 16. März 2017, möchten die Veranstalter/innen Neugierige und Interessierte dazu einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Café Winklers Platz bieten sie Gelegenheit, sich von 19 bis 21 Uhr über den Tod und alles Menschliche auszutauschen. In dem gemütlichen Café auf der Grenze von Altona und St. Pauli geht es darum, es gemeinsam gut zu haben und zu erzählen, zuzuhören, zu lachen und nachzudenken – in respektvoller, offener und geschützter Atmosphäre.

„Die große Resonanz auf unser erstes Death Café während der Hamburger Hospizwoche 2016 hat uns beflügelt, diese Art von Veranstaltung regelmäßig anzubieten“, so die Veranstalter/innen. Die Teilnahme am Death Café ist kostenlos; wer möchte, bestellt sich zum Gespräch Leckeres von der Karte und zahlt selbst. Wichtig zu wissen: Ein Death Café ist keine Trauerbegleitung, sondern eine Art Stammtisch zu den Themen Sterben, Tod und Trauer.

Die Veranstaltung im Überblick:
Death Café des Netzwerks Trauerkultur (in Gründung)
Donnerstag, 16. März 2017
19–21 Uhr
Café Winklers Platz, Winklers Platz 2, 22767 Hamburg

Die Teilnahme am Death Cafe ist kostenlos; wer möchte, bestellt sich von der Karte und zahlt selbst.
Ein Death Café ist keine Trauerbegleitung, sondern eine Art Stammtisch zu den Themen Sterben, Tod und Trauer.

Das nächste Death Café plant das Netzwerk Trauerkultur für Mai 2017.

Bildrechte Pixabay CC moonietunes

 

Posted by Holger Wende