Grabstätten

Im Angesicht des Todes

Im Angesicht des Todes

Der Kunstwissenschaftler Dr Paul Koudounaris hat seit 2004 auf vielen Reisen in die Welt sich mit dem Umgang der Völker im Angesicht des Todes beschäftigt. Insbesondere hat er Beinhäuser fotografiert, bzw. Rituale der Ankleidung von Skeletten. Das findet nicht nur im fernen Südamerika statt, wie die Zeitschrift „Drunter und Drüber“ berichtet, sondern auch im doch gar nicht so fernen Sizilien. Empire de la mort heißt übersetzt „Im Reich der Toten“.

Hier kommen Sie zur Website des Kunsthistorikers, link

Posted by Holger Wende in Grabstätten
Grabsteine

Grabsteine

Grabsteine sind seit vielen Jahrhunderten eine Tradition der Erinnerung und ein Teil einer angemessenen Erinnerungskultur.

Schon im antiken Rom gab es Grabsteine, die man noch heute, über 2000 Jahre nach dem Begräbnis, an der Via Appia bewundern kann. Grabsteine unterliegen den Regelungen der Satzungen der jeweiligen Friedhöfe. Das heißt, dass die Friedhöfe die Höhe der Grabsteine festlegen, manchmal auch die Schriftart. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof ist sogar festgelegt, dass keine unbehauenen Steine aufgestellt werden dürfen. Da sind die Auslegungsmöglichkeiten allerdings weit. Grundsätzlich dürfen Grabsteine nur von Fachleuten, sprich Steinmetzen aufgestellt werden, die eine Zulassung auf dem Friedhof haben. Das begründet sich aus der Unfallgefahr, die durch umfallende Grabsteine resultieren könnte.

Grabsteine für Feuerbestattungen

Auch für Urnengräber sind Grabsteine erlaubt und seit vielen Jahrzehnten ein gute Praxis, um einen Erinnerungsort zu kennzeichnen. Meistens werden für Feuerbestattungen, sprich Urnengräber sogenannte Kissensteine verwendet. Die Kissensteine müssen nicht zwangsläufig quadratisch sein, sondern sie können auch in Form eines aus Stein gemetzten Buches verwendet werden, oder als Herzform

Grabsteine können phantasiereich sein

Grabsteine müssen nicht immer uniform viereckig gefertigt werden. Sie können auch diverse andere Formen annehmen, so lange diese Formen der jeweiligen Friedhofssatzung entsprechen.

 

Worauf man beim Kauf von Grabsteinen achten sollte

Grabsteine sind unterschiedlich teuer. Die billigsten Grabsteine werden in Indien von Kinderhänden, sprich Kinderarbeit geschliffen. Als Verein für Trauerkultur wenden wir uns in aller Schärfe und Nachdrücklichkeit gegen Kinderarbeit. Deswegen achten Sie bitte beim Kauf von Grabsteinen, dass die Grabsteine nicht von Kinderarbeit erschaffen worden sind.  Dazu gibt es inzwischen ein überall bekanntes Zertifizierungsverfahren.  Viele Friedhöfe haben es sogar in ihre Satzung aufgenommen, dass nur Grabsteine aufgestellt werden dürfen, die NICHT durch Kinderarbeit entstanden sind.

Wo kann man Grabsteine gut kaufen in Hamburg ?

Wir empfehlen den Steinmetz-Meister Glink in Hamburg Ohlsdorf, Alsterdorfer Str. 560

G+B Grabmale Glink-Bentin GmbH
Alsterdorfer Straße 560
22337 Hamburg
Tel: 040 596087

Hier kommen Sie zur Website von Meister Glink, link

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Tag des Friedhofes Ohlsdorfer Friedhof

Der Tag des Friedhofes auf dem weltgrößten Parkfriedhof Ohlsdorf ist immer einen Besuch wert.

Wir veröffentlichen hier die Pressemitteilung des Ohlsdorfer Friedhofes:

Tag des Friedhofs am 17. 9. 2017
140 Jahre Parkfriedhof Ohlsdorf!

Gospel, Kutschfahrten, Führungen, New Orleans Jazz und Kunst – am Sonntag, dem 17. September 2017, lädt der Ohlsdorfer Friedhof von 11 bis 16.30 Uhr zum Tag des Friedhofs ein.

Am 1. Juli 1877 wurde der Ohlsdorfer Friedhof gegründet. Friedhofsdirektor Wilhelm Cordes schuf mit Weitsicht und Geschick den größten Parkfriedhof der Welt. In diesen grünen Rahmen pflanzten zahllose hanseatische Familien ihre imposanten Grabstätten. Der pulsierenden Hafenstadt stellte Cordes einen kostbaren Raum der Ruhe zur Seite – als Paradies für die Gegangenen und die Lebenden. Heute ist er Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen, vielbesuchter Erholungsraum, und touristische Attraktion.
Erstmals zu Gast sind 62 Künstlerinnen und Künstler, die sehr persönliche und äußerst vielfältige Arbeiten zeigen. Diese Kunstpassage ist am Sonnabend und Sonntag zu sehen (11 bis 18 Uhr, www.kunstpassage-hamburg.de).

Unter dem Motto „140 Jahre Parkfriedhof Ohlsdorf!“ wird am Sonntag, dem Tag des Friedhofs, ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten:

Begrüßung durch Helge Adolphsen (Hauptpastor a.D., Stiftung St. Michaelis)
11 Uhr – Forum Ohlsdorf, Fritz-Schumacher-Halle

Kunstpassage
11 bis 18 Uhr, Forum Ohlsdorf, Kapellen 1, 4, 3 und 8

Die beliebte New Orleans Marching Band
11 bis 13 Uhr

Führung durch das Hamburger Krematorium Ohlsdorf
11 und 12.30 Uhr – Forum Ohlsdorf, Linne-Halle

Kutschfahrten für Kinder (3 Euro) und Erwachsene (4 Euro)
11.30 bis 14.30 Uhr

Gärtnerei-Rundgang mit Gärtnermeisterin Antje Wulf
12 Uhr – Treffpunkt Kapelle 12, Dauer: 1 Stunde

Führungen über den Ohlsdorfer Friedhof
12.30 und 14 Uhr. Dauer: 1 Sunde

Konzert in der Fritz-Schumacher-Halle
15 Uhr
Highlight ist das Gospelkonzert um mit der Soul-Diva Love Newkirk und ihrer unverwechselbaren, charismatischen Stimme. Der Eintritt ist kostenlos.

Und außerdem:
Infostände, Wie die Engel den Friedhof sehen – Fahrt mit dem Hubsteiger, Kaffee und Kuchen, Getränke und Herzhaftes.

Die Veranstaltung findet rund um das Forum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Str. 758 statt. Das Programm finden Sie auch im Internet unter www.friedhof-hamburg.de.

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Kerzen auf dem Grab

Kerzen auf dem Grab

Immer wieder stellen Menschen uns die Frage, ob man brennende Kerzen am Grab anzünden darf, und das brennende Licht am Grab lassen darf – unbewacht.  Dazu sind drei  wichtige Dinge zu beachten:

  1. Es sollte schon eine Friedhofskerze sein, die sich durch die rote Plastikummantelung auszeichnet.
  2. Die Kerze sollte so fest auf dem Boden stehen, dass sie nicht wackelt
  3. Die Kerze darf natürlich nicht in einem Wald angezündet werden mit brennbaren Waldboden.

In Süddeutschland ist es total üblich, auf dem Grab die roten Friedhofskerzen nicht nur anzuzünden, sondern auch so lange brennen zu lassen, bis die Kerze ausgebrannt ist. Der Ohlsdorfer Friedhof AöR hat nichts einzuwenden gegen das Anzünden von Kerzen auf ihrem Grab.

Das Anzünden ist ein schönes Ritual, ein Ritual des Erinnerns und das Andenkens. Auch bei einem kleinen Hausaltar der Erinnerung darf so eine kleine Erinnerungskerze, vielleicht aus Bienenwachs, nicht fehlen.

Kerzen können auch gut als Ritual bei Trauerfeiern eingesetzt werden, hier weiterlesen.

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Wandel der Gedenkkultur

Wandel der Gedenkkultur

Die Gedenkkultur im 21. Jahrhundert wird individueller

Dieses wunderschöne Erinnerungszeichen an das Hobby oder Beruf des Verstorbenen haben wir im Mai 2017 auf dem Ohlsdorfer Friedhof fotografieren können. Es zeigt, dass die anonymisierte Schlichtheit von Blumen, Grabstein und Grab aufgebrochen wird hin zu einer menschlichen, individuellen Andenkenskultur. Wir vermuten, dass es solche Bestrebungen schon viele Jahrzehnte vorher gegeben haben könnte, aber die Friedhofsgärtner und Friedhofsverwalter sich auf ihre puritanische, regide Friedhofssatzung zurückgezogen haben und solche Erinnerungszeichen einfach weggeräumt haben. Heute, 2017, ist die Liberalität auf den Friedhöfen deutlich größer geworden.

Wenn der Friedhof qua Satzungszweck die Aufgabe hat, Verstorbene zu bestatten und einen guten Ort für die Trauerkultur zu stellen, so ist es aus einem Dienstleistungsverständnis heraus doch folgerichtig, dass der schöne Grundsatz gelten könnte: „erlaubt ist, was gefällt“.

Wir glauben, dass kein Friedhofsverwalter da mit gehen würde, mit diesem o.g. Diktum, weil sie dann immer krasse, exaltierte Wünsche und Darstellungen von Kunden auf den Argumentationstisch werfen.

Vergleichsmaßstab Wiener Zentralfriedhof

Die Entscheider über das Friedhofswesen sollten alle nach Wien zum Zentralfriedhof fliegen und sich das Grabmal des Bildhauers Alfred Hrdlicka anschauen und dann feststellen, dass die Moral, Sittenkultur auf dem Wiener Zentralfriedhof auch bei solchen Grabskulpturen nicht mehr einen Niedergang erfahren hat, als im 21 Jahrhundert durch den ständigen Werteverfall eh schon zu verzeichnen ist.

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Blütenmeer Ohlsdorfer Friedhof

Blütenmeer Ohlsdorfer Friedhof

Der Ohlsdorfer Friedhof ist gerade im Mai in ein prachtvolles Blütenmeer getaucht. Es lohnt sich genau jetzt dort einzutauchen und sich von den Farben berauschen zu lassen. Millionen von Blüten stehen in voller Pracht bereit in die Welt zu leuchten.

Der Ohlsdorfer Friedhof ist bekannt für die vielen tausend Rhododendren. Alle blühen jetzt im Mai, bzw. Anfang Juni. Wir zitieren aus dem Wikipedia-Eintrag zu diesen schönen Wunderpflanzen. Der unten genannte Carl von Linne  ist auch gleichzeitig einer der wichtigsten Friedhofsdirektoren auf dem Ohlsdorfer Friedhof gewesen und hat auf dem Ohlsdorfer Friedhof den sogenannten Linne-Teil geschaffen.

Die Rhododendren (Singular: der Rhododendron, laut Duden auch das Rhododendron) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Der Name Rhododendron, griechisch für „Rosenbaum“, wurde bis ins 17. Jahrhundert für den Oleander gebraucht und erst von Carl von Linné auf die Alpenrose übertragen. Es ist mit etwa 1000 Arten eine große Gattung. Es gibt eine Vielzahl von Sortengruppen und eine fast unüberschaubare Zahl von Sorten, teils sind es Hybriden, teilweise aber nur vegetativ vermehrbare Ausleseformen (sogenannte Sports).

Das Verbreitungsgebiet reicht von der Meeresküste bis ins Hochgebirge (in Tibet bis über 5500 Meter), vom tropischen Regenwald bis in die subpolare Tundra (zum Beispiel Rhododendron lapponicum und Rhododendron camtschaticum). Dementsprechend unterschiedlich sind die Arten und ihre Ansprüche.

Bildrechte Institut für Lebenskunde, Hamburg, link.

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Kutschfahrt Ohlsdorfer Friedhof

Kutschfahrt Ohlsdorfer Friedhof

Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren, von der Kutscherin, werden ab Ostern 2017 wieder Kutschfahrten auf dem Ohlsdorfer Friedhof angeboten. Der Fahrpreis steht noch nicht fest.

Auf die Frage, was sie jetzt schon auf dem Friedhof machen, meinte die Kutscherin „Wir üben“.

Nähere Informationen über die Kutschfahrten auf dem Ohlsdorfer Friedhof gibt Ihnen diese Seite: link.

Die Kutschfahrten finden statt am Mittwoch nachmittag, Samstags und Sonntags. Eine Fahrt von 60 Minuten kostet für Erwachsene 18 €. Die Eigentümer der Ohlsdorfer Kutschfahrten wünschen sich eine Anmeldung per Telefon oder email, siehe grünem Bild.

Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet am 8.4.2017 auch über die Kutschfahrten auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

 

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Mitgliederversammlung Friedhof Ohlsdorf Förderverein

Mitgliederversammlung Friedhof Ohlsdorf Förderverein

Am 26.3.2107 hat die informative Mitgliederversammlung des Friedhof Ohlsdorf Fördervereins im Bestattungsforum Ohlsdorf stattgefunden.

Bei strahlendem Sonnenschein hat der Friedofsleiter a.D. Herr Garwiluk über die neuen Strömungen im Friedhofswesen einen informativen Vortrag gehalten. Nicht richtiger Freund ist er von den modernen Bestattungswäldern, wie Ruheforst und Friedwald, weil er sich als ehemaliger Beamter der Stadt Hamburg darüber mokierte, dass die Grundstückseigentümer so wenig Geld von den Lizenzrechts-Verleihern, Friedwald, und Ruheforst abbekämen. Er meinte, dass die Waldbestattungen faktisch aber nur 3 % Marktanteil hätten, wenn man sich die Bestattungswelt bundesweit anschauen würde. Ganz spannend war der Impuls vom Meladenfriedhof in Köln, der durch die Preispolitik es geschafft hat, den Anteil der Erdbestattungen deutlich zu steigern. Der Referent geißelte die Dumpingangebote aus dem Ausland und die Krematorien, die gleich eine „Entsorgung“ auf dem Acker nebenan anböten. Der Referent behauptete, dass die virtuellen Friedhöfe in einem großen Aufwind wären. Können wir nicht wirklich nachvollziehen, denn Friedhöfe sind Begräbnisorte für Verstorbene und ein virtueller Friedhof kann so was keinesfalls leisten. Bestenfalls kann der ein rudimentäre, substanzloser Trauerort sein oder werden. Auch wurde eine schockierende Tatsache verkündet, dass vermutlich 90 % aller Friedhöfe nicht kostendeckend arbeiten könnten.

Die Friedhofskosten sind Teil der öffentlichen Verantwortung und der Daseinsfürsorge des Staates für seine Bürger

Das ist nach unsere Einsicht unter Umständen die falsche Herangehensweise. Die öffentliche Hand hat eine staatliche Kernaufgabe, die Daseinsfürsorge für die Bürger der Stadt zu gewährleisten. Dazu zählt eine funktionierende Wasserversorgung, eine Müllabfuhr, eine Garantie der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und natürlich auch ein ausreichend großes Angebot von Begräbnisplätzen. Wenn durch die Gebührenerhebung nicht genug Geld in die Kasse des Friedhofes fließt, dann muss man entweder die Strukturen und Abläufe auf dem Friedhof straffen und weniger Menschen beschäftigen, und wenn an der Schraube nicht mehr drehbar ist, sollte man die Kommune für die Kosten aufkommen lassen. Eine extrem reiche Stadt, wie Hamburg hätte dafür auf jeden Fall genug Geld. Wenn man bedenkt, dass eine Erdbeisetzung auf dem Ohlsdorfer Friedhof über 2000 € kostet, so fragt man sich, wie man als Normalverdiener solche Summen stemmen können soll. Der genannte Betrag bezieht sich nur auf die Ruhezeit von 25 Jahren ohne die Kosten des Bestatters.

Genau diesen oben beschriebenen Weg ist auch der Referent als Gutachter gegangen und hat viele kleine Dorffriedhöfe in eine neue Rechtsform überführt und dann die Kommunen an den Friedhofskosten sich beteiligen lassen. Ein Erfolgsmodell.

Liberalisierung der Friedhofszulassungs-Gesetze durch TTIPP

Auch spannend war der Hinweis, dass in dem Freihandelsabkommen „TTIPP“ ( Transatlantisches Freihandelsakommen) öffentliche Dienstleistungen, wie z.B. auch Friedhöfe, unter die Liberalisierungsmöglichkeiten fallen würden. Das hieße, dass auch endlich andere Friedhofsbetreiber zugelassen werden würden, wie große Privatunternehmen. Der Referent fand das natürlich schlimm, aber letztendlich zählt doch, was für die Kunden gut ist und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass valide und großbelastbare Bestattungshäuser sehr schöne, kundenfreundliche Friedhöfe schaffen könnten.  Noch gibt die Gesetzeslage aber die Option nicht frei. Auch TTIPP ist noch lange nicht verabschiedet.

Mensch-Tier-Friedhof

Nach Meinung des Referenten könnte es bald zu einem Trend werden, dass Menschen und Tiere auf einem Grab gleichzeitig beigesetzt werden können. In Essen und Braubach ist das inzwischen möglich. Nach unserer Einsicht spricht da überhaupt nichts gegen.  Die zweitjüngste Teilnehmerin wollte wissen, warum man denn dann immer die Tiere kremieren müsse, denn auf dem Tierfriedhof in Norderstedt hätte sie ihre Katze auch so beisetzen können. An der Stelle verbreitete sich großes Schweigen im Saal , denn das Anliegen ist völlig berechtigt. Wenn es Erdbeisetzungen für Menschen gibt, warum sollte das dann, wenn es grundsätzlich für Tiere möglich wäre, nicht auch für Tiere gehen können?

Transformation des Friedhofes in eine Parklandschaft…..?

Jeder Friedhof, so seine Empfehlung, sollte einen „philosophischen Ansatz“ haben, oder zumindest eine Leitlinie. So wäre es sehr klug, wenn bei den gigantischen Überhangflächen die Friedhöfe auf die Ebene kommen würden, dass sie auch Park seien und damit eine weitere Begründungsebene für den Friedhof an-sich und die Ausdehnung zu liefern.

Mitgliederversammlung Friedhof Ohlsdorf Förderverein

Der Verein hat viele hundert Führungen auf dem Ohlsdorfer Friedhof durch seine Mitarbeiter durchgeführt. Gleichzeitig gibt es ein Stein-Sicherungs-Konzept, dass alle ca 5000 Grabsteine, die pro Jahr vom Ohlsdorfer Friedhof entfernt werden, begutachtet werden und ggf. dem Friedhof vorgeschlagen werden als kulturhistorisch wichtig und schützenswert. Wie man sich leicht vorstellen kann, ist das ein gigantischer Aufwand und die kleiner Schaar der Mitarbeiter des Friedhofsfördervereins stemmt diese Aufgabe bestens. Gleichzeitig werden fünf Grabstein, bzw Grabanlagen aufwendig aus den Mitteln des FOF renoviert. An diesen o.g. Stellen leistet der Verein einen wirklich tragkräftigen, tatkräftigen Beitrag zur Bestattungskultur in Hamburg.

Kleines Blumengeschenk vom GBI Großhamburger Bestattungsinstitut

Posted by Holger Wende in Grabstätten
Engelaustellung Bestattungsforum

Engelaustellung Bestattungsforum

Im „Bestattungsforum Hamburg“ auf dem Ohlsdorfer Friedhof findet am 2.4.2017 eine Engelausstellung einer zeitgenössisischen Künsterlin statt.

Der Friedhof Ohlsdorf schreibt in seiner Pressemitteilung:

am Sonntag eröffnen wir eine neue Ausstellung im Forum Ohlsdorf auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Wir laden Sie hiermit herzlich zur Vernissage ein:

Ausstellung „Engel und Evas“
Die Ausstellung kombiniert Engelsskulpturen und Plastiken der Hamburger Künstlerin Bettina Thiessen mit großformatigen Fotografien vom Friedhof.

Die weiblichen und männlichen Engel Bettina Thiessens entstanden mit Hilfe lebender Modelle oder aus purer Lust am Erschaffen. Es sind Misch- und Fantasiewesen, die immer auch die Schönheit des menschlichen Körpers zeigen. Hergestellt u.a. aus Bronze, Terrakotta, Gips und Blattgold laden sie zum Staunen und zum Schmunzeln ein.

Auf dem Ohlsdorfer Friedhof im kühl-reservierten Norddeutschland gibt es zahlreiche Grabmale mit weiblichen Figuren, deren erotische Note unübersehbar ist. Die dünnen Schleier, halbnackten oder ganz hüllenlosen Körper erzeugen eine Sinnlichkeit, die auf mehr zielt: der Besucher soll durch meditative Betrachtung seine Trauer überwinden. Fotografiert von Lutz Rehkopf nach einer Idee von Christine Behrens.

Vernissage zur Ausstellung „Engel und Evas“: 2. April 2017, 15 Uhr
Eintritt frei.

Ort: Forum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Str. 758, 22337 Hamburg
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag-Freitag 9-17 Uhr, Samstag und Sonntag 11 -17 Uhr.
Die Ausstellung ist bis zum 22. Oktober zu sehen.

Posted by Holger Wende in Grabstätten
Wien stirbt anders

Wien stirbt anders

Ein hübsches, satirisches Buch über den Totenkult und damit einhergehende Bestattungskultur, den die Wiener schon seit Jahrhunderten treiben hat der Autor Sepp Tatzel herausgebracht.

Das Buch scheint eine gewisse Standfestigkeit im trubiligen Buchmarkt zu haben, denn man kann es immer noch als Neuware kaufen, obwohl es vor über 15 Jahren gedruckt wurde. Hier kommen Sie zum Bestell-Link bei Amazon.

Einen hochwissenden Friedhofsführer über die Wiener Bestattungskultur und die Wiener im Umgang mit dem Tod in Form seiner Gedächtnisorte, sprich Grabmäler, finden Sie unter diesem link.

 

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