Bestattungskultur

Vorsorge-Set Stiftung Warentest

Vorsorge-Set Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest aus Berlin hat nunmehr schon in der dritten Auflage ein Buch herausgegeben, dass sich mit Texten und Vordrucken rund um das Thema Vorsorge in juristischer Hinsicht kümmert.  Das Heft kostet 14,90 € und kann über den Buchhandel bestellt werden, oder über das Internet, link.  Die Veröffentlichung dieses Ratgebers zur Vorsorge seines Lebensabends datiert vom 3.1.2019, das heißt ist brandneu und gleichzeitig – wegen der Vorauflagen –  altgedient.  Eine sehr vertrauenserweckende Kombination. Aus unserer Vereinserfahrung wissen wir, sie wichtig eine umfassende Regelung einer Bestattungsvorsorge ist.  Die Bestattungsvorsorge ist ein Garant für Ruhe im Umfeld der Familie, wenn es zum Todesfall kommt, weil alle Details schon vorab geregelt sind. Wenn Sie sich nach Bestattungsvorsorge-Möglichkeiten erkundigen, dann verlangen Sie eine Preisgarantie für die Zukunft und wenn Sie ganz auf der sicheren Seite sein wollen auch eine Bankbürgschaft.  Nach unserer Kenntnis bietet diese valide Kombination nur der Marktführer in Hamburg an.

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Verabschiedung Peter Frankenfeld

Verabschiedung Peter Frankenfeld

Im Hamburger Abendblatt vom 5.1.2019, Seite 20 wird von dem hochbeliebten Moderator Peter Frankenfeld berichtet und seinem Sterbeprozeß. Der Artikel wurde verfaßt von seinem Sohn Thomas Frankenfeld, der zum Todeszeitpunkt -vor 40 Jahren- 27 Jahre alt war. Frankenfeld litt an einer heimtückischen Krankheit – einem Lungenemphysem. Das an sich ist schon eine schwere Beeinträchtigung, aber die Einschränkungen griffen auch auf den Herzmuskel über.  Im Herbst 1978 wurden die Schmerzen immer stärker, schreibt sein Sohn und ein viermonatiger Todeskampf im Krankenhaus schloss sich an.

Trauerfeier Peter Frankenfeld

4000 Gäste haben bei der Trauerfeier auf dem Wedler Friedhof das letzte Geleit gegeben. Der Autor schreibt, dass er unter starkem Medikamenten-Einfluß gestanden hätte, um seinen immensen Schmerz tragen zu können.  Es muß ein sehr gutes Vater-Sohn-Verhältnis bestanden haben.

„Ich stand im Schneegestöber am Grab, sah regungslos zu, wie der Sarg in die Grube gesenkt wurde, bekam von irgendwem eine Rose in die Hand gedrückt, küsste Sie uns warf sie auf den Sarg“.

Hier können Sie den gesamten Artikel im  Abendblatt nachlesen, link.

Bildrechte : Von Magnussen, Friedrich (1914-1987) – Stadtarchiv Kiel, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=70287487

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absurde Vertriebskonzepte in Berlin

absurde Vertriebskonzepte in Berlin

Wie der Berliner Kurier berichtet, hat ein Internet-Vertriebsportal, dass von Millionen von Euro Investmentgeld in die Welt gehoben wurde, einen Bestattungsverkaufs-Automaten in einem Altenheim aufgestellt. Der Verein Quo Vadis findet das tendenziell befremdlich.  Befremdlich ist daran nicht, dass man im Vorwege über die eigene Bestattung spricht und sie auch regelt, das ist sogar gut, sondern seltsam ist, dass man diese nicht einfache Gespräch nicht durch einen menschlichen Berater machen läßt, die Sprechstunden in Altenheimen abhalten, sondern durch einen Verkaufsautomaten. Hier kommen Sie zu dem Original-Bericht im Berliner Kurier. Wir zitieren aus einer Stellungnahme der evangelischen Kirche:

„Jeder entscheidet für sich, wann und wie er das Thema des Sterbens an sich heranlässt und sollte nicht gedrängt werden. Weil der Umgang mit dem Tod in unserem Alltag ungewohnt ist, ist die Unsicherheit umso größer, wenn uns der Tod wirklich zu Leibe rückt.

Dann sind menschliche Nähe und sensible Gespräche wichtig, in denen Menschen herausfinden, was sie sich wünschen und wie eine Bestattung aussehen kann, die ihren Lebensumständen gerecht wird. Das Nachdenken über Bestattung darf nicht zu einer reinen Computerbedienung werden.

 

Wir sind der Überzeugung, dass eine gute Bestattung – oder Bestattungsvorsorge-  nur dann erreicht werden kann, wenn durch die persönliche Ansprache eines ausgebildeten Bestatters, und nicht durch ein Verkaufsportal, die Bedürfnislage des Vorsorgewilligen erkundet wird und daraus dann ein angepasstes, individuelle Angebot gefertigt wird. Für Bestattungen ist es bedingungsnotwendig, dass ein wahrhaft lebender Mensch die Beratung durchführt, weil wir nicht über Motorleistung eines zu kaufenden Autos sprechen, sondern über Rituale, Gefühle und ggf. neue Erfahrungsräume, die man zusammen mit dem erfahrenen und wissenden Bestatter durchschreiten kann.  Das alles kann ein Verkaufsautomat, von wem auch immer, nicht leisten.

Bildrechte pixbay CC jarmoluk

Posted by Holger Wende in Bestattungskultur
So sterben wir

So sterben wir

Der Autor Roland Schulz hat im Herbst 2018 ein Buch vorgelegt, dass sich mit der Sterbekultur in Europa und Deutschland beschäftigt.  Es gibt drei große Gliederungspunkte:

  1. Sterben -> 58 Seiten
  2. Tod -> 90 Seiten
  3. Trauer -> 41 Seiten

Ganz schön ungewöhnlich solche ungegliederten Besinnungsaufsätze, aber der Autor ist kein Wissenschaftler sondern Journalist. Im ersten Teil wird ausführlich geschildert, wie es um die Auseinandersetzung des Menschen mit seinem Tod bestellt ist. Viele trauen sich an das Thema nicht ran.  Zur guten Auswahl eines Bestatters schreibt der Autor Schulz auf Seite 27: „  Es ist wie immer im Leben, wenn es wichtig wird. Du suchst dir jemanden, dem du in die Augen blicken kannst und umgekehrt. Du suchst dir jemanden, der sein Geschäft versteht, aber nicht nur das Geschäft allein“.

Über eine Bestattungsvorsorge wirkt dein Wille über den eigenen Tod hinaus. Aber man sollte auch nicht zu viel regeln, bzw. auch noch Entscheidungsspielräume für die Trauernden bieten, weil die Trauerfeier wird nicht für den Verstorbenen primär gemacht, sondern für die Trauernden. (Seite 28).

Sterben entblößt sich, bis auf den Kern, bis allein bleibt, wie du wahrhaftig bist, abseits aller Rollen, ohne jede Maske.  Einige erschreckt das zutiefst. Andere fragen sich, warum ihnen das erst jetzt glückt“(Seite 33)

Wir werden über weitere Details aus dem Buch berichten, wenn eine komplette Zusammenfassung unseres Vereinsmitgliedes vorliegt.

Das Buch ist gebunden und kosten 20 Euro, inklusive eines echten Lesebändchens.

Der Journalist Roland Schulz gehört zu den Edelfedern in Deutschland und schreibt für die ZEIT und für die Süddeutsche Zeitung.

Posted by Holger Wende in Bestattung, Bestattungskultur
weltgrößte Bestattermesse

weltgrößte Bestattermesse

An Himmelfahrt 2018 eröffnet in Düsseldorf die weltgrößte Bestattermesse BEFA. 210 Aussteller sollen kommen. Im Verband BdB sind rund 4000 Bestattungsunternehmen regisiert. Man erwartet in den drei Tagen knapp 10.000 Gäste. Der Umsatz in der Bestatterbranche liege bei 2.ooo.ooo.oooo € = 2 Millarden Euro. Bekannter Maßen ist Umsatz auch nicht Gewinn. Bestatten kann qualitätvoll durchgeführt werden oder qualitätsfrei als Billigbestattung.

Die Billigeinkäufer verzichten auf Trauerfeier, auf Grabstein und Leichenschmaus.

Auch werden immer mehr Themengrabfelder mit inkludierter Grabpflege gekauft und weniger Einzelgräber. Außerdem sind die noch günstiger.

Wir werden morgen in Düsseldorf mal vorbeischauen und von neuesten Trends in der Bestattungsbranche berichten.

Posted by Holger Wende in Bestattungskultur, Veranstaltungen

Trauerperformance

In der Kampnagel-Fabrik, einer der ambitioniertesten Kulturstätten in Hamburg, gibt es Mitte Oktober eine Kunst-Performance, die sich ausdrücklich mit Trauer auseinander setzt.
Übung mit Trauer heißt das Projekt.

Wir zitieren von der Website des Theaterprojektes:
Theater & Performance
Maria Magdalena Ludewig & Guests
Übung in Trauer – Exercise in Mourning

 

  • Dauer: 60 Stunden Dauerperformance
  • Einlass zu verschiedenen Uhrzeiten möglich (Infos und Preise ab Oktober hier)
  • Do, 12.10.2017 ab 23:59
    Kampnagel Vorhalle
  • Fr, 13.10.2017 24H
    Kampnagel Vorhalle
  • Sa, 14.10.2017 24H
    Kampnagel Vorhalle
  • So, 15.10.2017 24H
    Kampnagel Vorhalle

Rituale des Trauerns – keine Gesellschaft kommt ohne sie aus. Sie definieren die Gemeinschaft, bieten Halt und zelebrieren den Tod als Teil des Lebens – und viele davon sind vergessen. Tod ist zum privaten Störfall oder medizinischen Scheitern geworden und wird professionali- siert. Trauer und Schmerz offen zu zeigen, bedroht die routinierte Pro- duktivität. ÜBUNG IN TRAUER feiert 60 Stunden Ausnahmezustand, ein kollektives Erlebnis – intensiv, erschöpfend, ruhelos, radikal. Die riesige Kampnagel-Vorhalle wird zur Kathedrale des Abschieds für alle, die nie ein Ritual fanden. Ein Haus der geteilten Einsamkeit, in dem man sich verlieren kann. Irgendwo zwischen aufgewärmter Lasagne, rumänischen Klageweibern, dem Neonlicht am Seziertisch, wummernden Bässen, Liebe im Krieg, dem verlorenen Kind, dem nie gefundenen Vater und der aufgehenden Sonne.

Posted by Holger Wende in Bestattungskultur, Gedanken der Stille
Charitè

Charitè

Ab dem 21.3.2017 start einen Filmreihe in der ARD über die Krankenheilanstalt Charitè

In einem sechsteiligen TV-Film hat der Regisseur Sönke Wortmann eine Darstellung des 19. Jahrhunderts und dem Aufbruch in die Zeit der Wissenschaftlichkeit gedreht.

Der Film zeigt auf, wie die ersten wissenschaftlich tätigen Mediziner, Professoren an der Charitè in Berlin mit den Kranken umgehen und nicht nur Symptome behandeln, sondern versuchen eine ernsthafte, nachweisbare und reproduzierbare Begründungsebene für Krankheiten zu liefern.  Wie das Hamburger Abendblatt in seiner Ausgabe vom 21.3.17 schreibt, haben die Chirurgen damals noch mit bloßen Händen operiert. Der Bericht im Abendblatt ist voll des Lobes, auch wenn der Drehort primär Prag war, was den Zerstörungen des 2. Weltkrieges geschuldet ist.

Steigerung des Lebensalters durch medizinischen Fortschritt

Wenn wir uns vor Augen halten, dass die Lebenserwartung bis zum 20. Jahrhundert gerade mal 50 Jahre war, wird einem sofort und glasklar, dass die Altersentwicklung im positiven Sinne, massiv an den Erkenntnisfortschritt der Mediziner gekoppelt ist und war. Jedes Jahr steigt die Lebenserwartung ein klein wenig an, auch heute im 21. Jahrhundert. Diese Woche ist der letzte Enkel des Industriellen Rockefellers in den USA mit 101 Jahren verstorben. In Zukunft wird die Durchbrechung der Altersschallmauer von 100 Jahren keine Seltenheit mehr sein, denn schon heute werden viele Menschen über 90 Jahre alt. Der Schlüssel zu einem langen Leben sind die Gene, eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung im Sinne von Sport und Durchblutung unseres Körperkreislaufes.

Start der Filmreihe über die Charite in der ARD ist heute Abend um 20:15 Uhr.

Über dem anatomischen Institut steht in Latein geschrieben: Hier ist der Ort wo sich der Tod freut dem Leben zu helfen.142.000 Patienten werden pro Jahr dort heutzutage behandelt. Auch war die Charitè Vorreiter in Sachen Gerichtsmedizin. Das erste Gerichtsmedizinische Institut wurde hier gebaut und man forschte nach den Todesursachen. Auch heute ist die Auflage, dass jeder Verstorbene eine ärztliche Untersuchung bekommen soll, bevor der Verstorbene transportiert wird. Bei einer Feuerbestattung ist sogar noch eine zweite ärztliche Leichenschau Vorschrift.

 Charitè um 1740, Bildrechte Wikipedia

Von der Website der Charitè zitierten wir aus deren Geschichte, die schon 300 Jahre zurückgeht:

Zur Geschichte des Campus Charité Mitte

Die Geschichte der Charité reicht zurück bis zum Jahre 1710. Damals ließ König Friedrich I., König in Preußen, vor den Toren der Stadt ein Pesthaus errichten, das, als die Pest die Stadt verschonte, in den folgenden 17 Jahren als Hospiz für unbemittelte Alte, als Arbeitshaus für Bettler und als Entbindungseinrichtung für unehelich Schwangere genutzt wurde.

1727 bestimmte König Friedrich Wilhelm I. das Pesthaus „zum Lazarett und Hospital“ sowie zur Lehranstalt für angehende Militärärzte und vermerkte am Rande eines Briefes, „es soll das Haus die Charité heißen“. Damit begann die medizinische Bedeutung des nunmehr „Königlichen Charité – Krankenhauses“: Es wurde aufgestockt, auf 400 Betten erweitert sowie mit ansehnlichen Finanzmitteln ausgestattet und bot nun jedem Patienten ein eigenes Bett. Dies geschah im Zusammenhang mit der grundlegenden Neuordnung des preußischen Medizinalwesens im Jahre 1725, als eine Ausbildungsordnung für Heilberufe erlassen wurde, die ein Jahrhundert lang beispielhaft bleiben sollte.

Die Ärzteausbildung wurde auf ein theoretisches und ein praktisches Fundament gestellt, dessen Realisierung dem staatlichen „Collegium medico – chirurgicum“ in Berlin oblag. Der Schwerpunkt der Medizinerausbildung galt der Ausbildung von Armeechirurgen, die ihre praktisch-klinische Ausbildung seit 1727 an der Charité erhielten.

Die Charité hatte damit drei Funktionen: Sie war Hospiz für Arme (bis 1798), sie war städtisches Versorgungskrankenhaus und sie war Lehreinrichtung für angehende Militärärzte für das ständig wachsende preußische Heer. So genügten die Räumlichkeiten der Charité bald nicht mehr: Zwischen 1785-1797 wurde sie erstmals abgerissen.

Die Bedeutung der Charité als Ausbildungsstätte für Militärärzte weitete sich aus, nachdem im Jahre 1795 eine militärärztliche Bildungsanstalt, die Pépinière (Pflanzschule) eingerichtet wurde, von 1818 an „Friedrich Wilhelm Institut“ genannt und 1895 in „Kaiser Wilhelm Akademie für das militärärztliche Bildungswesen“ umbenannt. Hier wurden die angehenden Militärärzte in allgemeinbildenden Fächern ausgebildet.

Während die Charité von 1727 bis 1945 ihre Bedeutung als militärärztliche klinische Schule behielt, hatte sie an der universitären Ausbildung ziviler Ärzte nach Gründung der Berliner Universität im Jahre 1810 zunächst keinen Anteil. Für die Universität, mit deren Eröffnung das Collegium medico-chirurgicum aufgelöst wurde, wurden daher eine eigene Medizinische, eine Chirurgisch-Augenärztliche und eine Frauenklinik eingerichtet, zunächst verstreut in Privatwohnungen, bis 1818 der Bau eines großen Universitätsklinikums in der Ziegelstraße und damit in enger Nachbarschaft zur Charité begonnen wurde.

Dass Berliner Universitätsmedizin und Charité in einem Atemzug genannt wurden, hing auch damit zusammen, dass auf dem Gelände der Charité im Laufe der Jahre mehr und mehr Kliniken der Universität etabliert wurden. Schließlich zogen die Universitätskliniken der Ziegelstraße alle in die Charité um. Die Medizinische machte 1828 den Anfang. Aber es dauerte nochmals ein Jahrhundert bis 1927 die letzte, die Chirurgische Universitätsklinik, in die Charité verlagert wurde und die Charité endgültig Universitätsklinikum wurde. Jedoch formal blieben die Charité und die Universitätsklinik noch bis 1951 getrennte Institutionen: In der DDR wurde die endgültige Vereinigung zur ‚Medizinischen Fakultät (Charité) der Humboldt-Universität’ vollzogen.

Die Jahrhundertwende verlangte indessen einen nahezu vollständigen Abriss der Charitéanlagen und den einheitlichen Neubau in rotem Backstein, der zwischen den Jahren 1896 und 1917 ausgeführt wurde. Die Großzügigkeit dieser Anlage zerstörte der II. Weltkrieg: 90 Prozent der Gebäude wurden zerstört oder beschädigt. Der Wiederaufbau nach 1945 unter der Herrschaft der Deutschen Demokratischen Republik schloss eine neue Geschwulstklinik (1959) und eine Hautklinik (1960) sowie ein Betten-Hochhaus mit Versorgungstrakt (1982) ein und dokumentierte den Willen der DDR, die Charité als Vorzeigeeinrichtung des Staates mit damals 2000 Betten zu halten. Nach der deutschen Wiedervereinigung begann die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Gebäude, die 2005 fast vollendet ist.

1997 fusionierten die medizinischen Fakultäten „Rudolf-Virchow-Klinikum“ und „Charité“ zur „Medizinischen Fakultät Charité der Humboldt-Universität zu Berlin“. Ein Jahr später wurden auch die dazugehörigen Kliniken zusammengeführt. Im Jahre 2003 kam das ehemalige Universitätsklinikum Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin hinzu. Damit entstand die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das größte europäische Universitätsklinikum, das dabei ist, den Ruhm der früheren Jahre erneut zu erwerben. 2010 hat die Charité ihr 300-jähriges Jubiläum gefeiert.

Posted by Holger Wende in Bestattungskultur
Friedhofsmuseum Ohlsdorf

Friedhofsmuseum Ohlsdorf

Das Friedhofsmuseum Ohlsdorf ist ein nettes kleines Haus, welches sich für die Friedhofskultur auf dem Ohlsdorfer Friedhof einsetzt. Insbesondere auch durch den dort ansässigen Verein Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V., auch  FoF genannt – link, gewinnt diese Haus eine besondere Bedeutung für die Friedhofskultur. Der Verein ist sehr rührig und hat schon diverse Bücher über den Ohlsdorfer Friedhof herausgegeben. Außerdem setzt er sich nachhaltig und massiv für den Erhalt von Grabmälern ein und unterstützt die Renovierung von besonders erhaltenswerten Grabstätten.

Das Friedhofsmuseum finden Sie direkt neben der Hauptverwaltung des Ohlsdorfer Friedhofes, neben den großen Toren der Ausfahrt.

Bitte beachten sie die eingeschränkten Öffnungszeiten des Museums, dass von Ehrenamtlichen betrieben wird.

Bildrechte: Quo Vadis eV

 

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