Blütenmeer Ohlsdorfer Friedhof

Der Ohlsdorfer Friedhof ist gerade im Mai in ein prachtvolles Blütenmeer getaucht. Es lohnt sich genau jetzt dort einzutauchen und sich von den Farben berauschen zu lassen. Millionen von Blüten stehen in voller Pracht bereit in die Welt zu leuchten.

Der Ohlsdorfer Friedhof ist bekannt für die vielen tausend Rhododendren. Alle blühen jetzt im Mai, bzw. Anfang Juni. Wir zitieren aus dem Wikipedia-Eintrag zu diesen schönen Wunderpflanzen. Der unten genannte Carl von Linne  ist auch gleichzeitig einer der wichtigsten Friedhofsdirektoren auf dem Ohlsdorfer Friedhof gewesen und hat auf dem Ohlsdorfer Friedhof den sogenannten Linne-Teil geschaffen.

Die Rhododendren (Singular: der Rhododendron, laut Duden auch das Rhododendron) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Der Name Rhododendron, griechisch für „Rosenbaum“, wurde bis ins 17. Jahrhundert für den Oleander gebraucht und erst von Carl von Linné auf die Alpenrose übertragen. Es ist mit etwa 1000 Arten eine große Gattung. Es gibt eine Vielzahl von Sortengruppen und eine fast unüberschaubare Zahl von Sorten, teils sind es Hybriden, teilweise aber nur vegetativ vermehrbare Ausleseformen (sogenannte Sports).

Das Verbreitungsgebiet reicht von der Meeresküste bis ins Hochgebirge (in Tibet bis über 5500 Meter), vom tropischen Regenwald bis in die subpolare Tundra (zum Beispiel Rhododendron lapponicum und Rhododendron camtschaticum). Dementsprechend unterschiedlich sind die Arten und ihre Ansprüche.

Bildrechte Institut für Lebenskunde, Hamburg, link.

Posted by Holger Wende