Euch zum Geleit

eine gute Freundin hat uns folgende Musikempfehlung übermittelt:  Die Gruppe heißt Schandmaul. Der Titel des bewegenden Songs heißt

Euch zum Geleit

„In eurem Herzen lebe ich weiter – euch zum Geleit“ Wollt ihr mich sehen, so schließt die Augen.  Wollt ihr mich hören, so lauscht dem Wind. Wollt ihr mich sehen, so schaut in die Sterne.“

Der Song ist wunderbarst für moderne aktuelle Trauerfeiern geeignet.

By the way:  Auf Trauerfeiern kannst du den Bestatter auffordern jedes Lied zu spielen, was du möchtest.   Es gibt diesbezüglich keine Begrenzungen.  Wenn ein Bestatter vorgibt, dass er das Lied xyz nicht spielen kann, so ist das eine falsche Schutzbehauptung. Alle Bestatter die im BdB ( Bundesverband der Bestatter)  organisiert sind, haben eine Abrede mit der GEMA, die es ihnen erlaubt auf Trauerfeiern alle Musik aller Künstler dieser Welt zu spielen.  Deswegen ist es gut einen Qualitäts-Bestatter zu beauftragen, die im BdB Mitglied sind. Ein QualitätsBestatter ist zum Beispiel die Firma Otto Musfeldt in Eidelstedt. Frau Fillmer leitet das Unternehmen und kann auf eine dreijährige  Ausbildung  als Bestattungsfachkraft zurückblicken und bietet Moderne Trauerfeiern an. Hier weiterlesen.

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Trauerhaltestelle

In Hamburg wird eine Trauerhaltestelle gebaut. Das ist ein Projekt des Bundesverbandes der Bestatter in Zusammenarbeit mit zweier Architektinnen. Wir haben die Trauerhaltestelle schon in live auf der Bestatter-Messe in Düsseldorf im Mai 2018 gesehen. Sie ist ein Meditationsort zur Trauer. Schon mal ein guter Ansatz. Ob die Trauerhaltestelle genauso wirkmächtig ist, wie der Skulpturengarten zur Trauer auf dem Wiener Zentralfriedhof muss sich erweisen. Wir werden weiter berichten, wenn die Trauerhaltestelle bis zum Jahresende hoffentlich fertig errichtet ist.

Wir zitieren aus der Internetseite des Kuratorium der Deutschen Bestattungskultur

„Kuratorium Deutsche Bestattungskultur fördert Erinnerungskultur im öffentlichen Raum

In einer sich wandelnden Trauerkultur wächst der Wunsch nach neuen Formen der Trauer und des Gedenkens. Die öffentliche und auch die individuelle Trauer verändern sich und tragen den Entwicklungen einer interkulturellen Gesellschaft Rechnung. „Die Trauerhaltestelle“, konzipiert von den Architektinnen Solveig Schacht und Mareile Höring, ist ein Beispiel für die Umsetzung dieses Gedankens im öffentlichen Raum. Initiiert hat das Projekt Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur.

Konfessionsübergreifender Trauerort

Die Trauerhaltestelle ist für den Stadtraum, den Friedhof oder in die freie Natur geeignet. Sie misst ca. 5×9 Meter, spielt mit Lichteinfällen und thematisiert Vergänglichkeit, indem die Trauernden Inschriften hinterlassen können, die witterungsbedingt wieder verschwinden. So bietet die Trauerhaltestelle einen konfessionslosen Ort zum Trauern, Erinnern und Innehalten, in Stille aber auch in Gemeinsamkeit.

In Zeiten einer zunehmenden und fragwürdigen Entsorgungsmentalität versteht sich das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur als Förderin, Hüterin und Begleiterin einer würdigen und auch modernen Zeiten angemessenen Sepulkralkultur. Wie eine Gesellschaft mit Sterben, Tod und Trauer umgeht, spiegelt ihr Menschenbild, ihre Werte und ihr Selbstverständnis. Der Beginn menschlicher Kultur ist dort zu finden, wo Menschen vor Urzeiten begonnen haben, ihre verstorbenen Angehörigen zu bestatten, zu betrauern und nicht einfach auf freiem Felde liegen zu lassen. Abschiedsrituale, Trauerfeiern, Trauermusik und Bestattungszeremonien sind also ein wichtiger Teil unserer Kultur.“

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Skulpturen

Skulpturen

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weltgrößte Bestattermesse

weltgrößte Bestattermesse

An Himmelfahrt 2018 eröffnet in Düsseldorf die weltgrößte Bestattermesse BEFA. 210 Aussteller sollen kommen. Im Verband BdB sind rund 4000 Bestattungsunternehmen regisiert. Man erwartet in den drei Tagen knapp 10.000 Gäste. Der Umsatz in der Bestatterbranche liege bei 2.ooo.ooo.oooo € = 2 Millarden Euro. Bekannter Maßen ist Umsatz auch nicht Gewinn. Bestatten kann qualitätvoll durchgeführt werden oder qualitätsfrei als Billigbestattung.

Die Billigeinkäufer verzichten auf Trauerfeier, auf Grabstein und Leichenschmaus.

Auch werden immer mehr Themengrabfelder mit inkludierter Grabpflege gekauft und weniger Einzelgräber. Außerdem sind die noch günstiger.

Wir werden morgen in Düsseldorf mal vorbeischauen und von neuesten Trends in der Bestattungsbranche berichten.

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Diebe auf Friedhöfen

Auch wenn man es kaum glaubt und es nur als widerlich bezeichnen kann:

Friedhöfe werden von Dieben ausgenutzt, um Beute zu machen.

Deswegen hübsch aufpassen. Wenn Sie auf den Friedhof gehen, nur mit wenig Bargeld und möglichst keinen Geldkarten.

Das Auto ist kein gutes Versteck bei Friedhofsbesuchen

Wenn auch vermeindlich klug gedacht: Das verstecken von Handtaschen unter dem Autositz hat sich in Diebeskreisen inzwischen auch rumgesprochen. Also keine gute Idee.

Wie reagiere ich, wenn ich auf dem Friedhof überfallen werde?

Wenn ein Räuber vor Ihnen steht und Geld haben will, so geben Sie ihm den 10 € Schein und sagen, dass sie mehr Geld leider nicht dabei hätten. Vielleicht will er noch das Smartphone, so sollte man sich nicht wehren und darauf vertrauen, dass er im Anschluß wegrennt.

Die Polizei findet Raub übrings gar nicht lustig und setzt dann schon nach um den Räuber zu ergreifen. Raub ist ein Verbrechen im Sinne des Strafgesetzbuches. Es gibt zumindest beim Ohlsdorfer Friedhof diverse Polizei-Notrufsäulen. Hier braucht man kein Smartphone um Hilfe zu rufen.  Oder Sie halten einfach den nächsten Autofahrer an und bitten die Polizei anzurufen.

Personal auf den Friedhöfen

Das Personal auf den Friedhöfen ist stark dezimiert worden.  In Notfällen kann man natürlich bei den diversen Friedhofsgärtnern klingeln, oder bei den Kapellen-Wärtern. Leider ist es auf dem Ohlsdorfer Friedhof so, dass die Kapellen-Wärter verschiedene Kapellen zu betreuen haben und nicht immer vor Ort sind. Außerdem sind verschiedene Kapellen auch ganz geschlossen, ohne das der Laie das erkennen kann.

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Katakomben Paris als Kino

Die Pariser Katakomben sind sagenumwoben. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ geschrieben hat im April 2018, wurde neben den unterirdischen Leichenkammern in Paris ein illegales Untergrund-Kino entdeckt. Hier können Sie den Original-Beitrag aufklicken.

Zitat Süddeutsche Zeitung: „Das mittlerweile zur Touristenattraktion avancierte Mausoleum entstand aus der Not: Paris liegt zu großen Teilen über ehemaligen Steinbrüchen, in denen der weiße Kalkstein für die typischen Pariser Häuser seit jeher abgebaut wurde. 1772 sackten erste Straßenzüge ab, die unterirdischen, meist nicht kartografierten Gewölbe hielten dem Gebäudedruck nicht mehr stand. Zudem waren durch die schneller wachsende Bevölkerung alle Friedhöfe zum Bersten voll. So drückten die Leichenmassen im Cimetière des Innocents im 1. Arrondissement eine anliegende Kellermauer ein. Etwa zwei Millionen Verstorbene waren dort begraben.“

Die Lösung der überfüllten Friedhöfe war, dass man diese auflöste und 6 Millionen Knochen in den Katakomben Untergrund verbannte.  Touristen finden diesen Ort immer noch spannend.  Bekanntlicher weise werden die Knochen auch die nächsten 1000 Jahre dort verbleiben, weil sie den Vergänglichkeitsprozessen nicht unterworfen sind.

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Röse Themengrabstätte

Röse Themengrabstätte

Die Röse ist ein Steinhügel-Grab, dass vor allen Dingen in nordischen Ländern, wie Dänemark verbreitet ist. Selbstverständlich  könnte man eine Röse als Bestattungs-Form auf einem Friedhof des 21. Jahrunderts auch neu gründen. Zumindest haben wir innerhalb des Vereins Quo Vadis eV darüber nachgedacht bei der Besprechung mit einem Steinmetz. Es wurde eingehend diskutiert, wie die Stelen für die neuen Quo Vadis Anlagen aussehen könnten.  Wir haben uns dann aber geeinigt, um die Homogenität und Einheit der Grabstätte fortzuführen, dass wir für die Namens-Stelen weiter die mächtigen Granitsteine nehmen.

Quo Vadis im April 2018

 

Wikipedia schreibt zum Thema

Röse als Begräbniss-Stätte aus historischer normannischer Sicht:

Die Röse (Plur. Röser, dänisch Gravrøserschwedisch Gravröser oder Rojnorwegisch Gravrøyser oder Åsrøysene) ist ein Steinhügelgrab der nordischen Bronze-Eisen- und Wikingerzeit. Die in der Regel runden, selten ovalen und quadratischen oder sehr selten schiffsförmigen Hügel enthielten in Schweden und Dänemark zumeist Steinkisten und wurden für Nachbestattungen teilweise erweitert und erhöht. Ihre heute oft nicht mehr vorhandenen Einfassungen aus Randsteinen bestanden aus Steinblöcken oder Trockenmauerwerk.

Bildrechte Von Jürgen Howaldt – Selbst fotografiert, CC BY-SA 2.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=353324

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Weltreisebestattung

Ein Berliner Vermittlungsportal für Bestattungen hat eine neue Art erfunden, wie man den Menschen das Geld aus der Tasche ziehen kann:

Die Weltreisebestattung

Die Idee ist die Totenasche um die Erde reisen zu lassen und an den Orten, die vorher festgelegt worden sind, jeweils Bilder mit der Totenasche zu machen. Dazu gibt es verschiedene Stationen der Weltreise.

Aus DEUTSCHER juristischer Sicht handelt sich um einen Verstoß gegen das Strafrecht:  Störung der Totenruhe, § 168 StGB iVm mit der Beisetzungspflicht, die in vielen Bundesländern in den jeweiligen Bestattungsgesetzen auf eine Woche oder sogar nur Tage festgelegt ist.

§ 168 STGB Störung der Totenruhe

(1) Wer unbefugt aus dem Gewahrsam des Berechtigten den Körper oder Teile des Körpers eines verstorbenen Menschen, eine tote Leibesfrucht, Teile einer solchen oder die Asche eines verstorbenen Menschen wegnimmt oder wer daran beschimpfenden Unfug verübt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer eine Aufbahrungsstätte, Beisetzungsstätte oder öffentliche Totengedenkstätte zerstört oder beschädigt oder wer dort beschimpfenden Unfug verübt.

(3) Der Versuch ist strafbar.

Die Anbieter schreiben auf ihrer Webseite:

„Die Weltreise-Bestattung ist ab 3.700 EUR (inkl. MwSt., zzgl. Beisetzungsgebühren) buchbar. Der Preis einer Weltreise-Bestattung berechnet sich aus der Anzahl der Reiseziele und deren Entfernung. Sowohl die Umsetzbarkeit als auch der Preis werden abhängig von den Reisezielen geprüft und anschließend transparent kommuniziert.“

Das tolle an dem Angebot ist, dass nach der Weltreise die Urne in Deutschland selbstverständlich noch beisetzungspflichtig ist, dass heißt nochmals weit mehr als 1000 € kommen an Friedhofsgebühren noch dazu…

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neuer Vorstand Friedhofs-Förder-Verein Ohlsdorf

Der Friedhofs-Förder-Verein hat in seiner Mitgliederversammlung am 11.03.2018 einen neuen ersten Vorstandsvorsitzenden gewählt. Es wurde der Architekt und Steinmetz Michael Karbenk gewählt. Der Friedhofs-Förderverein kümmert sich um die Weiterführung der Bestattungs-Kultur, Erhalt von Grabsteinen, bzw. Renovierung und die Trauerkultur auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Der Verein führt im Jahr weit über 150 Führungen durch, die meistens von privaten Reisegruppen gebucht werden. Öffentliche Führungen sind daher aus Kapazitätsgründen begrenzt.

Führungen für den Ohlsdorfer Friedhof buchen

Jederzeit kann man mit seiner eigenen Reisegruppe aber nach einem Friedhofsführer fragen und es wird einer aus dem Team ausgewählt.

Hier die Kontaktdaten dieses ehrenwerten Vereins.

Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V.
Fuhlsbüttler Strasse 756, 22337 Hamburg
Telefon: 040 / 50 05 33 87 | E-Mail: info@fof-ohlsdorf.de

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Vortrag des NABU beim FoF

Vortrag des NABU beim FoF

Einen interessanten Vortrag hat der Naturschutzbund , kurz NABU gehalten vor der Mitgliederhauptversammlung des Friedhof-Förder-Vereins Ohlsdorf.  Es wurde ausführlich berichtet von der Biologin über die verschiedenen Fledermausarten, die verschiedenen Libellenarten und die Schmetterlingsarten, die sich alle auf dem Ohlsdorfer Friedhof tummeln.  Auch soll es Füchse geben und viele Katzen, die von Jägern erlegt werden, weil sie sonst zu viele werden. Ich hab noch nie eine Katze auf dem Friedhof gesehen.  Wildkatzen würden das Biotop doch bereichern. Auch soll es ausgewachsene Rehe geben in den Wäldern und Auen des Ohlsdofer Friedhofes.  Was mir auch neu war, dass es einen Schmetterling gibt, der 12 Monate überleben kann, und auch im Winter unterwegs ist.  Die Cordeshalle war bis auf den letzten Platz gefüllt, dass heißt ca 60 Gäste.  Sehr schön auch die Bilder von den Uhus und den Bussarden.  Leider wurde über die Säugetiere nichts berichtet.  Die Biologin hat sich auf die Tierwelt kapriziert und nicht auf die Pflanzenwelt, die sicherlich, zumindest stellenweise, auch bemerkenswert ist. Bemerkenswert heißt, dass es Pflanzenarten gibt, die schon fast ausgestorben sind.  Die Schildkröten, die sich in den Teichen finden sind ausgesetzte Findlinge, die von ihren Eigentümern illegal in dem Habitat ausgesetzt worden sind.  Im Brahfelder See soll sogar ein 60 cm Exemplar gelebt haben.  Die Schildkröten überwintern, in dem sie sich im Herbst eingraben und so vor dem Frost schützen.

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