Anonym – aber nicht vergessen

Ein Platz der Erinnerung. Der Name gibt Kenntnis – und Orientierung in der Endlichkeit.

In Hamburg sind anonyme Bestattungen schon seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts möglich. Seit dieser Zeit hat sich der Anteil dieser Bestattungsform auf einem hohen Level stabilisiert. Circa 30 % aller Hamburger und Hamburgerinnen lassen sich anonym Beerdigen. Die anonyme Form hat sich damit seit der Jahrtausendwende als eine arrivierte Form der Bestattung etabliert. Nur weil jemand verstorben ist, ist er natürlich nicht vergessen. Deswegen gibt es schöne Erinnerungsorte, wie den Ohlsdorfer Friedhof, damit man an einer individuellen Grabstätte des Menschen und seinem Leben gedenken kann. Ein Ort für die persönliche Trauer.

Dennoch möchten wir Sie darauf hinweisen, dass es bessere Möglichkeiten einer Bestattung gibt, denn bei einer anonymen Bestattung verzichten Sie auf folgende Möglichkeiten:

  • Ein Grabstein, oder ein Namenszeichen
  • Die Möglichkeit bei der Beisetzung dabei zu sein
  • Ihre Trauerarbeit am Grab durchzuführen
  • Bei staatlichen anonymen Beisetzungen können Sie nicht wissen, wo die Urne beigesetzt ist, weil Sie bei der Beisetzung nicht dabei sein können.

Daher empfehlen wir eine Bestattung auf dem Feld von Quo Vadis.

Auf dem obigen Bild können Sie die Namensstelen des Vereins Quo Vadis sehen. Auf einem anonymen Grabfeld gibt es keinerlei Namenszeichen. Die Kosten für die Namenstafeln sind in dem Gesamtangebot von Quo Vadis schon enthalten.

Posted by Barbara Litzenroth

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