Monat: Juni 2018

Euch zum Geleit

eine gute Freundin hat uns folgende Musikempfehlung übermittelt:  Die Gruppe heißt Schandmaul. Der Titel des bewegenden Songs heißt

Euch zum Geleit

„In eurem Herzen lebe ich weiter – euch zum Geleit“ Wollt ihr mich sehen, so schließt die Augen.  Wollt ihr mich hören, so lauscht dem Wind. Wollt ihr mich sehen, so schaut in die Sterne.“

Der Song ist wunderbarst für moderne aktuelle Trauerfeiern geeignet.

By the way:  Auf Trauerfeiern kannst du den Bestatter auffordern jedes Lied zu spielen, was du möchtest.   Es gibt diesbezüglich keine Begrenzungen.  Wenn ein Bestatter vorgibt, dass er das Lied xyz nicht spielen kann, so ist das eine falsche Schutzbehauptung. Alle Bestatter die im BdB ( Bundesverband der Bestatter)  organisiert sind, haben eine Abrede mit der GEMA, die es ihnen erlaubt auf Trauerfeiern alle Musik aller Künstler dieser Welt zu spielen.  Deswegen ist es gut einen Qualitäts-Bestatter zu beauftragen, die im BdB Mitglied sind. Ein QualitätsBestatter ist zum Beispiel die Firma Otto Musfeldt in Eidelstedt. Frau Fillmer leitet das Unternehmen und kann auf eine dreijährige  Ausbildung  als Bestattungsfachkraft zurückblicken und bietet Moderne Trauerfeiern an. Hier weiterlesen.

Posted by Wende in Gedanken der Stille

Trauerhaltestelle

In Hamburg wird eine Trauerhaltestelle gebaut. Das ist ein Projekt des Bundesverbandes der Bestatter in Zusammenarbeit mit zweier Architektinnen. Wir haben die Trauerhaltestelle schon in live auf der Bestatter-Messe in Düsseldorf im Mai 2018 gesehen. Sie ist ein Meditationsort zur Trauer. Schon mal ein guter Ansatz. Ob die Trauerhaltestelle genauso wirkmächtig ist, wie der Skulpturengarten zur Trauer auf dem Wiener Zentralfriedhof muss sich erweisen. Wir werden weiter berichten, wenn die Trauerhaltestelle bis zum Jahresende hoffentlich fertig errichtet ist.

Wir zitieren aus der Internetseite des Kuratorium der Deutschen Bestattungskultur

„Kuratorium Deutsche Bestattungskultur fördert Erinnerungskultur im öffentlichen Raum

In einer sich wandelnden Trauerkultur wächst der Wunsch nach neuen Formen der Trauer und des Gedenkens. Die öffentliche und auch die individuelle Trauer verändern sich und tragen den Entwicklungen einer interkulturellen Gesellschaft Rechnung. „Die Trauerhaltestelle“, konzipiert von den Architektinnen Solveig Schacht und Mareile Höring, ist ein Beispiel für die Umsetzung dieses Gedankens im öffentlichen Raum. Initiiert hat das Projekt Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur.

Konfessionsübergreifender Trauerort

Die Trauerhaltestelle ist für den Stadtraum, den Friedhof oder in die freie Natur geeignet. Sie misst ca. 5×9 Meter, spielt mit Lichteinfällen und thematisiert Vergänglichkeit, indem die Trauernden Inschriften hinterlassen können, die witterungsbedingt wieder verschwinden. So bietet die Trauerhaltestelle einen konfessionslosen Ort zum Trauern, Erinnern und Innehalten, in Stille aber auch in Gemeinsamkeit.

In Zeiten einer zunehmenden und fragwürdigen Entsorgungsmentalität versteht sich das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur als Förderin, Hüterin und Begleiterin einer würdigen und auch modernen Zeiten angemessenen Sepulkralkultur. Wie eine Gesellschaft mit Sterben, Tod und Trauer umgeht, spiegelt ihr Menschenbild, ihre Werte und ihr Selbstverständnis. Der Beginn menschlicher Kultur ist dort zu finden, wo Menschen vor Urzeiten begonnen haben, ihre verstorbenen Angehörigen zu bestatten, zu betrauern und nicht einfach auf freiem Felde liegen zu lassen. Abschiedsrituale, Trauerfeiern, Trauermusik und Bestattungszeremonien sind also ein wichtiger Teil unserer Kultur.“

Posted by Wende in Gedanken der Stille