Monat: April 2018

Diebe auf Friedhöfen

Auch wenn man es kaum glaubt und es nur als widerlich bezeichnen kann:

Friedhöfe werden von Dieben ausgenutzt, um Beute zu machen.

Deswegen hübsch aufpassen. Wenn Sie auf den Friedhof gehen, nur mit wenig Bargeld und möglichst keinen Geldkarten.

Das Auto ist kein gutes Versteck bei Friedhofsbesuchen

Wenn auch vermeindlich klug gedacht: Das verstecken von Handtaschen unter dem Autositz hat sich in Diebeskreisen inzwischen auch rumgesprochen. Also keine gute Idee.

Wie reagiere ich, wenn ich auf dem Friedhof überfallen werde?

Wenn ein Räuber vor Ihnen steht und Geld haben will, so geben Sie ihm den 10 € Schein und sagen, dass sie mehr Geld leider nicht dabei hätten. Vielleicht will er noch das Smartphone, so sollte man sich nicht wehren und darauf vertrauen, dass er im Anschluß wegrennt.

Die Polizei findet Raub übrings gar nicht lustig und setzt dann schon nach um den Räuber zu ergreifen. Raub ist ein Verbrechen im Sinne des Strafgesetzbuches. Es gibt zumindest beim Ohlsdorfer Friedhof diverse Polizei-Notrufsäulen. Hier braucht man kein Smartphone um Hilfe zu rufen.  Oder Sie halten einfach den nächsten Autofahrer an und bitten die Polizei anzurufen.

Personal auf den Friedhöfen

Das Personal auf den Friedhöfen ist stark dezimiert worden.  In Notfällen kann man natürlich bei den diversen Friedhofsgärtnern klingeln, oder bei den Kapellen-Wärtern. Leider ist es auf dem Ohlsdorfer Friedhof so, dass die Kapellen-Wärter verschiedene Kapellen zu betreuen haben und nicht immer vor Ort sind. Außerdem sind verschiedene Kapellen auch ganz geschlossen, ohne das der Laie das erkennen kann.

Posted by Wende in Bestattung

Katakomben Paris als Kino

Die Pariser Katakomben sind sagenumwoben. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ geschrieben hat im April 2018, wurde neben den unterirdischen Leichenkammern in Paris ein illegales Untergrund-Kino entdeckt. Hier können Sie den Original-Beitrag aufklicken.

Zitat Süddeutsche Zeitung: „Das mittlerweile zur Touristenattraktion avancierte Mausoleum entstand aus der Not: Paris liegt zu großen Teilen über ehemaligen Steinbrüchen, in denen der weiße Kalkstein für die typischen Pariser Häuser seit jeher abgebaut wurde. 1772 sackten erste Straßenzüge ab, die unterirdischen, meist nicht kartografierten Gewölbe hielten dem Gebäudedruck nicht mehr stand. Zudem waren durch die schneller wachsende Bevölkerung alle Friedhöfe zum Bersten voll. So drückten die Leichenmassen im Cimetière des Innocents im 1. Arrondissement eine anliegende Kellermauer ein. Etwa zwei Millionen Verstorbene waren dort begraben.“

Die Lösung der überfüllten Friedhöfe war, dass man diese auflöste und 6 Millionen Knochen in den Katakomben Untergrund verbannte.  Touristen finden diesen Ort immer noch spannend.  Bekanntlicher weise werden die Knochen auch die nächsten 1000 Jahre dort verbleiben, weil sie den Vergänglichkeitsprozessen nicht unterworfen sind.

Posted by Wende in Gedanken der Stille
Röse Themengrabstätte

Röse Themengrabstätte

Die Röse ist ein Steinhügel-Grab, dass vor allen Dingen in nordischen Ländern, wie Dänemark verbreitet ist. Selbstverständlich  könnte man eine Röse als Bestattungs-Form auf einem Friedhof des 21. Jahrunderts auch neu gründen. Zumindest haben wir innerhalb des Vereins Quo Vadis eV darüber nachgedacht bei der Besprechung mit einem Steinmetz. Es wurde eingehend diskutiert, wie die Stelen für die neuen Quo Vadis Anlagen aussehen könnten.  Wir haben uns dann aber geeinigt, um die Homogenität und Einheit der Grabstätte fortzuführen, dass wir für die Namens-Stelen weiter die mächtigen Granitsteine nehmen.

Quo Vadis im April 2018

 

Wikipedia schreibt zum Thema

Röse als Begräbniss-Stätte aus historischer normannischer Sicht:

Die Röse (Plur. Röser, dänisch Gravrøserschwedisch Gravröser oder Rojnorwegisch Gravrøyser oder Åsrøysene) ist ein Steinhügelgrab der nordischen Bronze-Eisen- und Wikingerzeit. Die in der Regel runden, selten ovalen und quadratischen oder sehr selten schiffsförmigen Hügel enthielten in Schweden und Dänemark zumeist Steinkisten und wurden für Nachbestattungen teilweise erweitert und erhöht. Ihre heute oft nicht mehr vorhandenen Einfassungen aus Randsteinen bestanden aus Steinblöcken oder Trockenmauerwerk.

Bildrechte Von Jürgen Howaldt – Selbst fotografiert, CC BY-SA 2.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=353324

Posted by Wende in Gedanken der Stille