Monat: August 2016

Geschichte Quo Vadis

Geschichte Quo Vadis

2002 wurde der gemeinnützige Verein Quo Vadis gegründet. Die Gründungsmitglieder wollten für die Bestattungskultur Zeichen setzen. Der Verein unternimmt Aktivitäten, um anzukämpfen gegen den Verfall der Bestattungskultur. Die Bestattungskultur in Hamburg ist seit den 70er Jahren gekennzeichnet durch einen Trend der Anonymisierung.

Heute, in 2016, sind auf einem konstant gleich hohen Level, ein Drittel aller Bestattungen in Hamburg anonym.  Anonyme Bestattungen sind werder gut für die Trauerkultur, noch für den Umgang mit dem Tod für die nächsten und ferner stehenden Angehörigen.

Wir wissen von vielen Trauerbegleitern, dass die Witwen und Witwer und allen anderen Hinterbliebenen sehr schlecht mit einer anonymen Grabstätte auskommen. Es fehlt schlichtweg an der Konkretion des Trauerortes.

Es gibt sogar verbürgte Fälle, bei denen die Hinterbliebenen für sehr viel Geld eine Umbettung beim Friedhof beantragt und veranlasst haben.

„Ein konkreter Trauerort ist bewiesener Maßen wichtig“ weiß der Trauerbegleiter H. Wende. Er führt weiter aus: „Wir wissen aus unseren Trauergruppen, dass eine anonyme Beisetzung zu großen inneren Verwerfungen führen kann und zu einer Blockade des Trauerprozesses. Das geht bis hin zu dem Wunsch, dass eine kostenintensive Umbettung beantragt werden muss“

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Anonym – aber nicht vergessen

Anonym – aber nicht vergessen

Ein Platz der Erinnerung. Der Name gibt Kenntnis – und Orientierung in der Endlichkeit.

In Hamburg sind anonyme Bestattungen schon seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts möglich. Seit dieser Zeit hat sich der Anteil dieser Bestattungsform auf einem hohen Level stabilisiert. Circa 30 % aller Hamburger und Hamburgerinnen lassen sich anonym Beerdigen. Die anonyme Form hat sich damit seit der Jahrtausendwende als eine arrivierte Form der Bestattung etabliert. Nur weil jemand verstorben ist, ist er natürlich nicht vergessen. Deswegen gibt es schöne Erinnerungsorte, wie den Ohlsdorfer Friedhof, damit man an einer individuellen Grabstätte des Menschen und seinem Leben gedenken kann. Ein Ort für die persönliche Trauer.

Dennoch möchten wir Sie darauf hinweisen, dass es bessere Möglichkeiten einer Bestattung gibt, denn bei einer anonymen Bestattung verzichten Sie auf folgende Möglichkeiten:

  • Ein Grabstein, oder ein Namenszeichen
  • Die Möglichkeit bei der Beisetzung dabei zu sein
  • Ihre Trauerarbeit am Grab durchzuführen
  • Bei staatlichen anonymen Beisetzungen können Sie nicht wissen, wo die Urne beigesetzt ist, weil Sie bei der Beisetzung nicht dabei sein können.

Daher empfehlen wir eine Bestattung auf dem Feld von Quo Vadis.

Auf dem obigen Bild können Sie die Namensstelen des Vereins Quo Vadis sehen. Auf einem anonymen Grabfeld gibt es keinerlei Namenszeichen. Die Kosten für die Namenstafeln sind in dem Gesamtangebot von Quo Vadis schon enthalten.

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Ablauf der anonymen Feuerbestattung

Ablauf der anonymen Feuerbestattung

Auch bei einer anonymen Feuerbestattung kann eine Trauerfeier abgehalten werden. Bei der staatlich- anonymen Bestattung wird nach der Trauerfeier dann die Urne von den Angestellten des Friedhofs beigesetzt. Die Angehörigen dürfen nicht dabei sein!

Ein direkter Weg von der Trauerfeier zum Beisetzungfeld auf dem Friedhof  ist nicht möglich. Der Friedhof setzt die Urnen bei, wenn der Friedhof geschlossen ist.

Die Angehörigen können dann von der Friedhofsverwaltung das Urnenfeld erfragen, auf dem ihr Angehöriger beigesetzt wurde, aber sie erfahren nicht die genaue Stelle, das Grab innerhalb des Urnenfeldes.

Bei der halbanonymen Bestattung können die Angehörigen der eigentlichen Beisetzung beiwohnen. Insbesondere auf kirchlichen Friedhöfen werden Grabinschriften auf einem Sammelgrabstein verzeichnet – wie bei den Grabstätten von Quo Vadis.

Auf den staatlichen Friedhöfen findet keine Kennzeichnung mit Namen statt. Daher der Name ANONYM.

Deswegen informieren Sie sich gerne zu den Alternativen des Vereins von Quo Vadis, denn die oben genannten Nachteile haben sie nicht auf der Grabanlage von Quo Vadis.

Bildrechte Aeternitas

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Trauer ist etwas ganz persönliches

Trauer ist etwas ganz persönliches

Jeder trägt seine Trauer allein, jeder erlebt ein anderes Schicksal. Und dennoch hilft es in der Trauer wenn wir sie mit anderen Menschen teilen können.

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